Im Rahmen des DAZ-Unterrichts kam die Frage auf, was „Heimat“ sei. Die grobe Definition von Heimat ist ein „Land, Landesteil oder Ort, in dem man (geboren und) aufgewachsen ist oder sich durch ständigen Aufenthalt zu Hause fühlt (oft als gefühlsbetonter Ausdruck enger Verbundenheit gegenüber einer bestimmten Gegend)“. 

Für die Schülerinnen und Schüler der Deutschförderklasse am Gymnasium der Stadt Meschede die größtenteils neuzugewandert sind und ihre Heimat aus unterschiedlichen Gründen verlassen mussten, ist die Frage nach ihrer Heimat nicht so leicht zu beantworten.

Die am Heimatprojekt teilnehmenden Schülerinnen und Schüler definieren ihre Heimat in ihrem Herkunftsland. Die Suche nach dem neuen Heimatgefühl in Meschede ist bereits sichtbar aktiviert. Mehr Zeit, mehr soziales Umfeld und mehr Deutschkenntnisse werden ihnen helfen ihren neuen Wohnort zu akzeptieren und vielleicht zu einer Art „neuen Heimat“ werden zu lassen.

Wer sagt denn, dass man nur eine Heimat haben darf, wenn die Lebensereignisse sich geändert haben?

Bilder zum Thema „unsere Heimat“ werden an den Wänden vor dem DAZ-Raum R115 ausgestellt.

Valérie von Rüden

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