Wald

Mit dem Schuljahr endet für die siebten Klassen am Städtischen Gymnasium auch das Ökologiejahr in Biologie. Wie jedes Jahr haben die Siebtklässler*innen 2019/20 praktische Erfahrungen und echte Begegnungen mit der Natur im schulnahen Wald rund um die Sündelt gemacht.

„Gut, dass wir hier so schnell in einem abwechslungsreichen Gelände sind!“, freut sich Biologielehrer Hans-Peter Schörner. Vor allem mit den Biologiekursen der Jahrgänge 7 und 11, aber auch in Vertretungsstunden kann man oben auf dem Krankenhausberg unproblematisch und „in echt“ Insekten finden und beobachten, Pflanzen sammeln und bestimmen oder sogar kleine ökologische Untersuchungen durchführen.

Die 7b hat dieses Schuljahr Laub- und Nadelwald, Schläge, junge und ältere Waldstücke verglichen. „Die waren total unterschiedlich dicht bewachsen und mit ganz verschiedenen Pflanzen.“, fasst eine Schülerin zusammen. Die Parallelklassen konnten auf einer Führung mit Förster Antonius Vollmer einen Fachmann interviewen.
In der dunklen Jahreszeit haben dann alle Siebtklässler*innen die Bodenlebewesen in Laub- und Nadelwald untersucht. „Schreie gab’s nur wenige – einige Spezialisten haben halt Mitschülerinnen Spinnen in den Nacken gesetzt. Die meisten haben aber sehr gewissenhaft Tiere gesucht und bestimmt!“, lobt Herr Schörner. Viele eigentlich häufige Tiere wie Saftkugler, Schnurfüßer oder Springschwänze haben die Kinder zum allerersten Mal gesehen.

Zwar war durch die lange Schulpause im Frühling kein Unterrichtsgang möglich, aber mit dem Wiederbeginn des Unterrichts in kleinen Lerngruppen konnte das Ökologiejahr wenigstens abgerundet werden: Auf der letzten Exkursion besprachen die Kinder die Nutzung von Wald und Wiesen direkt vor Ort und lernten die unterschiedlichen Interessen von Land-, Forstwirten und Naturschutz verstehen. Nicht zuletzt: Auch das Ansteckungsrisiko war an der frischen Luft viel geringer als im Klassenraum!


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