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Das Märchen vom vermeintlich naiven, aber herzensguten Jungen, der als Dank für seine Großzügigkeit eine goldene Gans bekommt und am Ende die Prinzessin heiratet, kennen viele Märchenfreunde. Doch diese Fassung ist anders.

Die Theater AG präsentiert eine Bühnenfassung (Autor: Br. Benedikt Müller, Abtei Königsmünster), die voll Witz und Fröhlichkeit in eine Welt entführt, in der das Wünschen noch geholfen hat – und in der die Lachmuskeln ordentlich strapaziert werden. Und es gibt endlich ein Wiedersehen mit Märchenerzähler Jakob-Wilhelm und Märchenclown Trine Trullala, die zuletzt in Aschenputtel (2013) und Dornröschen (2014) auf der Aulabühne zu sehen waren.

Trotz Spott und Hohn macht sich Dummling Till voller Zuversicht auf den Weg in den Wald. Unterwegs begegnet er einem geheimnisvollen grauen Männlein, mit dem er großherzig seinen Proviant teilt. Zum Dank findet er unter den Wurzeln eines alten Baumes eine wundersame Gans mit goldenen Federn. Als er im Wirtshaus einkehrt, will die freche Wirtstochter Stella sich eine Feder stibitzen, doch – oh weh – sie bleibt an der Gans kleben! Ebenso ergeht es allen weiteren: Eine bunte, unfreiwillige Schar entsteht, die Till bis ins Schloss folgen muss.

Dort herrscht helle Aufregung, denn König Christian XXIII. ist verzweifelt. Seine Tochter, Prinzessin Elisewin, lacht einfach nicht mehr! Mittendrin versuchen Jakob-Wilhelm und Trine Trullala, das Chaos zu ordnen und zu einem glücklichen Ende zu führen. Während die verliebte Hofmarschallin Justina Gräfin Gundelsheim über die Bühne wirbelt, müssen sogar der Herr Pfarrer und Schwester Honoria unfreiwillig im Gänsemarsch mitlaufen.

Ein Theatervergnügen für die ganze Familie, das zeigt, dass ein reines Herz (und eine klebrige Gans) jedes Eis brechen kann - verrückte Situationen, absurde Einfälle und komische Dialoge inklusive. Also: Runter vom Sofa – rein ins Theater!

Unser Tipp: Im Vorverkauf spart ihr einen Euro pro Ticket - dieses Gesparte könnt ihr bei der Aufführung in umso mehr Popcorn und Getränke investieren:)

  • Sonntag | 8. November 2026 | 15 Uhr
  • Dienstag | 10. November 2026 | 18 Uhr
  • Freitag | 13. November 2026 | 18 Uhr
  • Sonntag | 15. November 2026 | 15 Uhr

Vorverkauf im Sekretariat des Gymnasiums und WortReich (Fußgängerzone Meschede).