Berufswahl – mehr als Zufall

Unter diesem Motto stand einer der Vorträge beim 4. Studien- und Berufsinformationsforum am Gymnasium der Stadt Meschede.

Damit die Berufswahl eben nicht dem Zufall überlassen wird, konnten sich die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe in verschiedenen Veranstaltungen über Berufszweige und Studienmöglichkeiten informieren. 

„Der Hintergrund dieses Forums ist es, die Schüler auf den Weg zu bringen, ihnen neue Facetten zu zeigen und sie auch zu motivieren, sich mit dem Thema Berufswahl auseinanderzusetzen", fasst Studium- und Berufsorientierungskoordinator Markus Wierzchula zusammen. Motivation und vor allem sich selbst motivieren zu können, das sei nicht nur im Beruf, sondern auch im Studium besonders wichtig, wie der Diplom-Informatiker Detlef Wierzchula in seinem Vortrag erzählte. Er stellte nicht nur seinen Beruf vor, sondern berichtete auch von seinen ganz persönlichen Erfahrungen auf dem Weg vom Schüler zum Informatiker: „Ich kann euch nur den Rat geben, immer schon Praxiserfahrungen zu sammeln und auch in der Schulzeit schon links und rechts zu gucken.".

Wie man Praxiserfahrungen, Auslandsaufenthalte und das Studium miteinander verbinden kann, machte Studienberaterin Sarah Köthur von der privaten Unternehmer Hochschule BiTS in Iserlohn deutlich. In ihrem Vortrag lernten die interessierten Schüler nicht nur Vieles über die Hochschule, sondern erfuhren auch mehr über das Studentenleben aus Sicht einer Studentin. Neben Vertretern der BiTS, der TU Dortmund und der FH Südwestfalen waren ebenfalls Mitarbeiter und Arbeitnehmer einiger Firmen und Institutionen aus der Region am Städtischen Gymnasium zu Gast. Ob Verwaltung des Hochsauerlandkreises, Veltins, VW, ein Architekt oder das St. Walburga Krankenhaus – für jeden Schüler war etwas dabei. Natürlich gab es auch die Gelegenheit, sich über Möglichkeiten der Studienfinanzierung zu informieren und für individuelle Beratungen stand Ulrich Haselhoff zur Verfügung.

Die Schüler der Oberstufe zeigten sich zufrieden mit der Veranstaltung. Einigen gefielen besonders die „richtig interessanten" Vorträge, andere konnten danach ausschließen, welchen Beruf sie nach ihrem Abitur nicht machen möchten. Auch Markus Wierzchula zieht ein positives Fazit: „Es war richtig gut. Wir hatten eine breite Fächerung der Berufszweige und die Vorträge hatten alle weitgehend gute Qualität."

Nach den Vorträgen bedankten sich die beiden Studium- und Berufsorientierungskoordinatoren der Schule, Markus Wierzchula und Andreas Beck, und Schulleiterin Uta Diers herzlich bei den Referenten.

Von Nadja Homann


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