Am 1. Juni 2011 besuchten Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums der Stadt Meschede im Rahmen der für die Oberstufe neu ins Leben gerufenen Management AG mit Herrn Wierzchula und Herrn Wendt die vor Ort ansässige Honsel AG.

Die Veranstaltung sollte den Teilnehmern einen Einblick in das Berufsleben in einem Industriebetrieb der Metallbranche geben und besonders aufzeigen, wie der Arbeitsalltag von Ingenieuren und Co aussieht, da es für Schüler schwer ist in die „wirkliche“ Arbeitswelt Einblick zu finden.

Zu Beginn empfing der Personalchef Dieter Berndt die Schüler mit der Frage, was diese über die Honsel AG bereits wissen. Die Antworten zeigten schnell, dass zwar im allgemeinen bekannt ist, dass sich das Unternehmen Honsel mit Aluminium beschäftigt und Autoteile zuliefert, aber wie genau das alles geschieht wussten die Schüler zumeist nicht. Dies verdeutlichte noch einmal die Notwendigkeit der Management AG.

Im Folgenden erklärte nun Dieter Berndt den Schülern die Unternehmensstrukturen, was Honsel auf welche Art und Weise produziert und wie es aktuell um den insolventen Automobilzulieferer steht.

Im direkten Anschluss präsentierte ein Ingenieur den Schülern, wie er zur Firma Honsel gekommen ist und wie seine tägliche Arbeit aussieht. Die abwechslungsreiche Arbeit und der hohe Praxisanteil durch Forschung in Laboren und vor Ort betriebene Prozessverbesserung erstaunte die Schüler. Wiederum zeigte sich, dass einige Schüler in ihrer Vorstellung vom Ingenieursberuf ein verfälschtes Bild im Kopf hatten und noch viele weitere Fragen auftraten, die in einer ausgiebigen Diskussionsrunde mit allen Beteiligten zum Teil sehr detailliert beantwortet werden konnten. Auch hier beteiligten sich viele Schüler sehr engagiert, um sich eine konkrete Vorstellung von der Arbeit eines Ingenieurs machen zu können und um herauszufinden, ob die Anforderungen des Berufs ihren Interessen und Neigungen entsprechen.

Es folgte abschließend eine von Herrn Berndt geleitete Betriebsführung, in der die Schüler zusätzlich zu den Vorträgen noch einmal Einblick in die Produktion bekamen und den Weg eines Aluminiumblocks vom Schmelzen über das Gießen bis zur vollendeten Nachbearbeitung nachvollziehen konnten.

Die Schüler waren nach Ende der knapp dreistündigen Veranstaltung froh daran Teil genommen zu haben und alle haben sich für die Zukunft ein eigenes Bild machen können, inwiefern der Beruf eines Ingenieurs in der Metallindustrie eine Perspektive für sie bilden kann. 


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