Dornröschen

Dornröschen und Aschenputtels Stiefmutter Hand in Hand - mit Spaßgarantie! Premiere am 20. September 2014

Das hat noch keiner gesehen! Und doch: Das Märchen von DORNRÖSCHEN dürfte fast jeder kennen: Prinzessin sticht sich an einer Spule und wird zum Schluss von ihrem Traumprinzen wachgeküsst. Neu an dieser von Br. Benedikt Müller OSB (Abtei Königsmünster) geschriebenen Fassung ist jedoch, dass den Darstellern die märchenhaften Rollen wie auf den Leib gezaubert werden.

So treten nicht nur die bekannten Personen aus dem Märchen auf, sondern auch einige bisher unbekannt gebliebenen. Oder hat schon mal jemand von der „Herzogin von Chaperon-Rouge"" oder dem ehrwürdigen „Lord of Red- Riding-Hood" gehört? Wer hat bisher gewusst, dass die 13. Fee „Alexis Kariertton-Kolpi" heißt und die 12. Fee ihre Cousine „Krystel Kariertton" ist? „Märchenerzähler Jakob-Wilhelm" und „Märchenclown Trine Trullala" zaubern die Märchenwelt um Dornröschen ganz im Sinne der Brüder Grimm herrlich auf die Bühne. Es entwickelt sich von der ersten Minute an ein rasantes Märchenspiel, das den Spagat zwischen Comedy und Märchen neu definiert (ja, ja, das ist schon etwas dick aufgetragen, aber das Stück ist echt klasse)... ein zauberhaftes Märchen-Theater-Erlebnis für die ganz Familie...

Inspiriert vom großen Erfolg des letztjährigen Märchenstücks ASCHENPUTTEL (siehe Theaterpresse), liegt nun das Nachfolgewerk vor. Und wie schon bei ASCHENPUTTEL, so ist auch DORNRÖSCHEN mit den Darstellern unserer Theater-AG im Hinterkopf geschrieben worden. Lasst euch den Kracher nicht entgehen!

Bei den beiden Abendveranstaltungen als Zugabe wird eine legendäre Märchenstiefmutter ihre Sicht der Dinge klarstellen. Emilie Coppenrath zu Wiese (gespielt von Natascha Albracht) ist Aschenputtels Stiefmutter, und sollte jemand sie noch nicht kennen, so wird sie sich jetzt kennenlernen lassen! 

Stiefmütter werden in den klassischen Märchen eher stiefmütterlich behandelt - immer sind sie die Bösen. Warum eigentlich? Unsere Antwort darauf: Weil immer nur lieb und nett einfach langweilig ist! Weil die bösen Stiefmütter dem Märchen den Sinn geben! Weil sie die Prüf(wacker)steine sind, an denen sich die lieben und netten Heldinnen und Helden abarbeiten müssen!

Unsere Stiefmutter heißt Emilie Coppenrath zu Wiese. Sie spricht all den bösen Stiefmüttern aus der Seele, die in den Märchen zwar böse sind, aber nicht oder nur kaum zu Wort kommen. Sie ist die Ur-Stiefmutter aller bösen Stiefmütter: Aschenputtels Stiefmutter, die das fromme und gute Kind tagein, tagaus mit niederen Diensten quälte und ihr, deren Taufname nicht bekannt ist, den Namen „Aschenputtel" verpasste.

Emilie ist fies und gemein, aber dabei so unwahrscheinlich ehrlich zu sich und allen anderen, dass sie schon wieder sympathisch erscheint. So schwadroniert sie in ihrer neuen Rolle unter anderem über „Mobbing im Märchen", gibt Erziehungstips, teilt allgemeine Weisheiten über Frauen, Schuhe, Kleider und Männer aus, und ist sich nicht zu schade, auch das Publikum an ihrer diabolischen Spielfreude zu beteiligen. Selbstverständlich bekommen auch Aschenputtel, die Stiefschwestern und ihr nichtssagender Ehemann ihr Fett weg

„Aschenputtel: Jetzt spricht die Stiefmutter" (von Christoph Borghoff und Mark Philips) ist ein bitterböses, modernes, (nicht nur) märchenhaftes (Standup-) Comedy Stück, das ausdrücklich nicht für Kinder geschrieben wurde.

Spaßgarantie inklusive: Kein Vorverkauf, keine Abenkasse, aber mit Spaßgarantie: Erst gucken, dann zahlen! Die Sammelbüchse hat Hunger und will zum Schluss gefüllt werden.

Die Abschlussvorstellung am 27.09. ist zugleich ein großes Finale: Christoph Borghoff, seit 2006 Chef der Theater-AG, nimmt seinen (nicht vorhandenen) Hut als AG-Leiter und wird sich ein letztes Mal beim tollen Publikum bedanken.


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