Anfang Februar war es endlich soweit: Die frisch renovierte Turnhalle des Gymnasiums konnte endlich wieder genutzt werden. Ein Zeitpunkt, der sowohl vonseiten der Schule als auch vonseiten der für den Umbau verantwortlichen Stadt kaum erwartet werden konnte, weshalb er mit einem Eröffnungsturnier gebührend gefeiert wurde.
Der Schwerpunkt des Umbaus, Energieressourcen in den Fokus zu stellen, sollte auch bei der Eröffnung berücksichtigt werden, hier allerdings nicht unter der Prämisse, Energie zu schützen, sondern möglichst viel freizusetzen.

Aus diesem Grund wurde am 8.2.2019 ein Tischtennisrundlaufturnier, der sogenannte „Milchcup“, durchgeführt, der von den unterrichtenden Sportlehrkräften organisiert wurde und an dem alle Schülerinnen und Schüler der fünften Jahrgangsstufe mit viel Spaß und Ehrgeiz teilnahmen. An sechs Tischtennisplatten kämpften die Schülerinnen und Schüler für ihre Klasse um den ersten Platz, rannten dabei unermüdlich um die Platten und versuchten, die gegnerische Mannschaft durch besonders schwer zu erreichende Bälle auszustechen. Die Begeisterung zeigte sich bereits im Vorhinein, denn in den Tagen vor dem Turnier ließen sich nicht selten Kinder sehen, die auch bei den widrigsten Witterungsverhältnissen ihre Fähigkeiten im Rundlauf an den Platten auf dem Schulhof ausbauen wollten, sich gegenseitig Tipps gaben und stets wieder aufbauten, wenn etwas nicht so wie geplant klappte. Bei den Mädchen gewann eine Mannschaft aus der Klasse 5a, bei den Jungen eine Mannschaft aus der Klasse 5c.

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Unterstützt wurde die Organisation des Turniers von Schülerinnen und Schülern der Einführungsphase, die sich als faire Schiedsrichter, Betreuer sowie als zuverlässige Auf- und Abbauer erwiesen. Um das Programm noch reichhaltiger zu gestalten, präsentierten Schülerinnen der Qualifikationsphase 1 in der Pause vor der Siegerehrung den ausgepowerten und mit ihrer Leistung insgesamt sehr zufriedenen Fünftklässlern fantasievolle Ball- und Bandküren, womit sie bereits einen Blick auf ihren zukünftigen Sportunterricht in der nun neuen Turnhalle erhielten.

In seiner Rolle als Bürgermeister der Stadt Meschede oblag es Christoph Weber, der Eröffnung der Turnhalle durch seine Rede vor der Siegerehrung einen offiziellen Rahmen zu verleihen und anschließend die Sieger vor einem sehr fairen Publikum, das allen bestplazierten Mannschaften begeistert applaudierte, zu verkünden. In der Rede zeigte er sich als sportbegeistert, insbesondere in Bezug auf Tischtennis, und verband diese Begeisterung mit seiner Freude über die umgebaute und somit ressourcenschonendere Turnhalle, die die Durchführung der verschiedenen sportlichen Betätigungen nun in einem umweltschonenderen Rahmen mit ebenso gesenkten Betriebskosten ermöglicht. Letzteres sei v.a. vor dem Hintergrund der „Gesamtverantwortung der Stadt Meschede im Umgang mit den öffentlichen Geldern“ von besonderer Relevanz, so Christoph Weber.

Keine „Leuchtturmprojekte“, sondern energetische Baumaßnahmen – Ziel ist eine Energieeinsparung von etwa 15 bis 30 % – bei denen naturgemäß lediglich der geringste Teil der Investitionen sichtbar ist, standen laut Christoph Weber im Fokus des Umbaus.

Der Großteil der Gelder ist dabei in die Aufwertung der Regelungs- und Steuerungstechnik der Heizungs- und Lüftungsanlage geflossen, die für die Sportler in erster Linie durch die Fußbodenheizung fühlbar ist, die sich unter dem neuen, übersichtlich gestalteten Sportboden, der den verschiedensten Sportarten Rechnung trägt, verbirgt. Darüber hinaus sind etwa auch der Anstrich sowie der Prallschutz an den Wänden erneuert sowie eine LED-Beleuchtung in der Halle integriert worden, wodurch eine bessere Übersicht sowie Schutz für die Sportlerinnen und Sportler im schulischen sowie im Hobby-Bereich gewährleistet sind.

Auch der zur Sporthalle zugehörige Gymnastikraum wurde mit einer Deckenheizung mit integrierter LED-Beleuchtung aufgewertet. Nach Angabe von Peter Temmhoff, der aufgrund seiner Erfahrungen im Umbau von Sporthallen als projektspezifischer Ansprechpartner der Stadt den Umbau koordiniert und organisiert hat, steht in möglichst unmittelbarer Zukunft noch die Sanierung der Fensterfront des Gymnastikraums, die ebenso unter dem Fokus der Energieeinsparung steht, aus.
Der Großteil der sich auf insgesamt ca. 405.000 € belaufenden Kosten entstammt dem Programm „Gute Schule 2020“, das über einen Zeitraum von vier Jahren allen Schulen im Stadtgebiet Meschede zusammen pro Jahr 380.000 € gezielt und themengebunden zur Verfügung stellt. Die sich auf etwa 25.000 € belaufende Differenz wurde vonseiten der Stadt getragen.

Insgesamt zeigten sich alle Beteiligten, sowohl Herr Weber und Peter Temmhoff von der Stadt als auch die Schulleiterin Frau Bertels sowie die Sportlehrkräfte des Gymnasiums mit dem Umbau sehr zufrieden: Absprachen und Kooperationsbereitschaft von beiden Seiten in Verbindung mit zuverlässig arbeitenden Firmen habe den Umbau erleichtert und zielorientiert sowie in einem zeitlich vertretbaren Rahmen voranschreiten lassen, so die Verantwortlichen beider Seiten.

Die größten Gewinner sind aber natürlich die Sportlerinnen und Sportler, die ab jetzt ihrer sportlichen Betätigung wieder mit voller Energie nachgehen können; die Freude darüber war bereits beim Eröffnungsturnier der Fünftklässler deutlich sichtbar.


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