Das Projekt

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Medienscouts sind Experten für digitale Medien. Sie sollen ihre eigene Medienkompetenz erweitern und entsprechendes Wissen, Handlungsmöglichkeiten sowie Reflexionsvermögen für eine sichere, kreative, verantwortungsvolle und selbstbestimmte Mediennutzung aufbauen.

Elternworkshop

Eltern werden geschult

Im Rahmen des Projekts „Schools in Motion" haben jetzt auch Eltern der Jahrgangsstufen 7 und 8 ein „Social Network Training" erhalten und unter Leitung des gemeinnützigen Vereins Ensible e.V. aus Schmallenberg einen Workshop zum Thema Internetsicherheit durchgeführt.

„Zu wissen, warum so viele Firmen versuchen, eigene Daten zu ergattern, wird immer wichtiger", so Jessica Viegas, Projektkoordinatorin beim Ensible e.V. . „Gerade für junge Menschen spielt Medienkompetenz in Zeiten von Facebook und Co. daher eine zentrale Rolle". Erst kürzlich wurde das Projekt des jungen Vereins aus dem Sauerland NRW-weit als „Projekt des Monats" ausgezeichnet.

Am Gymnasium der Stadt Meschede war der Wunsch in den Schulgremien vor allem durch Eltern an die Fachschaft Sozialwissenschaften herangetragen worden, neben den bisherigen Unterrichts-themen im Bereich der Neuen Medien noch mehr Aufklärungsarbeit in diesem hochsensiblen Bereich anzubieten. „Medienkompetenz im Umgang mit dem Internet wird immer wichtiger, um sich den Herausforderungen der vernetzten Welt kritisch und reflektierend zu stellen", findet auch Christian Wendt, Fachschaftsvorsitzender der Fachschaft Sozialwissenschaften am Gymnasium. Wichtig sei hierbei auch, dass ein sinnvoller Austausch zwischen den Generationen stattfinde, damit Eltern und Kinder gemeinsam der virtuellen Welt begegnen könnten und die Eltern nicht das Gefühl hätten, keinen Zugang zu der Medienwelt ihrer Kinder zu erhalten.

Auch deshalb fand am 18.01.2013 für die Eltern der Elternworkshop statt, in welchem die Eltern mithilfe von Medienexperten von Ensible e.V. und von der Initiative „Eltern & Medien" speziell geschult wurden und viele Fragen an das Expertenteam hatten. Beispielhaft wurde thematisiert, welche rechtlichen Möglichkeiten Internetfirmen haben, ob bei „Uploads" auch der jugendliche Mediennutzer bzw. seine Eltern haften oder wo sich der Knopf findet, mit dem der Facebook-Account gelöscht werden kann. Erstaunen rief hierbei hervor, dass dieser Knopf für eine endgültige Löschung gar nicht existiert.

Letztendlich konnten auch die Eltern mehr Sicherheit im Umgang mit dem Internet bekommen, so dass sie einschätzen können, was sie ihren Kindern erlauben dürfen. Grundtenor der Experten war hierbei, dass die Eltern sich mit ihren Kindern gemeinsam mit den sozialen Netzwerken beschäftigen sollten und nicht zu stark mit Verboten arbeiten sollten, denn einen Weg, diese Netzwerke zu nutzen, finden Kinder und Jugendliche immer, dann aber leider im Verborgenen.

„Gerade für uns Eltern ist es wichtig, eine Idee zu haben, welchen Herausforderungen sich unsere Kinder in der heutigen Zeit stellen müssen", so eine Teilnehmerin des Elternabends. „Diese Veranstaltung war daher sehr wichtig für mich, dafür danke ich sowohl der Schule als auch dem Ensible e.V.".


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