Le Puy

In der letzten Aprilwoche reisten wir mit 35 Schülern und Lehrern – zum ersten Mal auch Schüler und eine Lehrerin der städtischen Realschule dabei - per Bus nach Le Puy-en Velay. Eine 14stündige Fahrt, die sich aber immer wieder lohnt.

 

Abends ging es los und nach einer ruhigen Nachtfahrt wurden wir am Samstagmorgen vor Ort von unseren Korrespondenten und den Gasteltern herzlich in Empfang genommen. Gemeinsam mit ihnen ging’s über den wunderschönen Markt mit regionalen Produkten zum Rathaus, wo uns ein überwältigender Empfang bereitet wurde: der gesamte Rat der Stadt, das vollzählige Partnerschaftskomitee, der neue Bürgermeister sowie der ehemalige Bürgermeister und neue Ministerpräsident der Region Auvergne-Rhône-Alpes Laurent Wauquiez begrüßten uns mit freundlichen Worten und betonten, wie wichtig gerade in diesen schwierigen Zeiten für Europa die deutsch-frz. Freundschaft ist, deren Garant die Jugend ist! Alle Anwesenden drückten ihre Vorfreude aus, im Herbst zum 50. Geburtstag der Städte-Partnerschaft zwischen Meschede und Le Puy mit uns in Meschede zu feiern. Getränke, Häppchen (amuse-gueules) und später ein Mittagessen in unserer Gastschule sorgten für das leibliche Wohl.

Der Sonntag fand zunächst in den Familien statt, dann gab es eine gemeinsame Wanderung durch die üppig blühende, von Vulkanen geprägte Umgebung Le Puys. Das Wetter wurde mit jedem Tag schöner und während im Sauerland das typische, nasskalte Aprilwetter wütete und es sogar schneite, genossen wir die südliche Wärme in der Stadt, den Parks und den gemütlichen Cafés.

Das Programm, das Mme Tavernier erstellt hatte, widmete sich dem Umweltschutz: bei Workshops in den CDIs, Projekten wie Sketchen und Filmen, dem Reinigen eines öffentlichen Platzes u.v.m. erarbeiteten die deutsch-frz. Schülerteams das jeweilige Fachvokabular und viele Aspekte des Themas. Besonders interessant waren der Besuch der modernsten Mülltrennungsanlage Europas sowie ein Tanzprojekt, an dem alle Schüler teilnahmen und das als Flashmob am Freitagnachmittag viele Interessenten in den Stadtpark lockte. Mit einer Ausstellung der Projekte, einem Abschieds-trunk (pot d’amitié) und einer wunderbaren Ballettsoirée endete eine prall gefüllte Woche.

So war es kein Wunder, dass am lauen Abschiedsabend unter leuchtendem Mondschein, zu Füßen des illuminierten Corneille St. Michel der Abschied lange hinausgezögert wurde, aber im kommenden Jahr gibt es ja ein Wiedersehen in Meschede!

Und etwas Besonderes: unsere Reisegruppe war auf der Heimfahrt um eine Person angewachsen, Alyzée reiste für 3 Monate mit nach Meschede, um im Rahmen des Projekts „Brigitte Sauzet“ unser Schulleben kennenzulernen. Dabei wünschen wir ihr „bon courage“!

Alle 313 Fotos der Fahrt findet ihr HIER in der Dropbox.


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