Kurz nach den Osterferien fand wieder ein Experimentiertag der MINT-AG für kleine Nachwuchsforscher aus dem Kindergarten Kleine Wolke in Meschede statt. Passend zur Jahreszeit zeigten zwei Schülerinnen und fünf Schüler der Jahrgangsstufe 8, dass man Ostereier nicht nur verstecken und essen, sondern auch für spannende kleine Experimente verwenden kann.

Unglaublich, was die Eierschalen tragen können, obwohl sie doch nur millimeterdünn sind. Die Kinder und auch die sie begleitenden Erzieherinnen geraten ins Staunen. Auf vier ausgelöffelten Eierschalenhälften, die zum Teil schon recht brüchige und rissige Ränder haben, können beim Rekordversuch 23 Biologiebücher gestapelt werden! Dass Eierschalen so kräftig sind, liegt weniger an ihrem Material (vornehmlich Kalk, das die Henne mit der Nahrung aufgenommen hat), sondern an ihrer oval gewölbten Form, die den Druck gleichmäßig verteilt. Das hat die Natur so eingerichtet, damit ein Ei beim Ausbrüten nicht zerdrückt wird. Architekten lernen davon und konstruieren beispielsweise eiförmig gewölbte Staumauern.

Ein weiteres Experiment, das für großes Erstaunen sorgte, war der „Ei in die Flasche-Versuch". Man legt ein gekochtes und geschältes Ei mit der Spitze auf die Öffnung einer vorher erwärmten Glasflasche. Nun kühlt man die Flasche mit kaltem Wasser ab und in kürzester Zeit wird das Ei, plop, in die Flasche gesaugt. Und mit dem erneuten Erhitzen der Flasche per Fön kam das Ei sogar wieder hinaus...wow!

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Außerdem gab es noch tauchende, schwimmende und schwebende Eier in Leitungs- bzw. Salzwasser. Dabei versuchten die Kleinen immer wieder das im Salzwasser schwimmende Ei auf den Boden des Glases zu befördern, aber schwupps, war es schon wieder oben. Mit dem Fachbegriff „Dichte" kommt man im Kindergarten natürlich nicht weit, aber der ein oder andere Knirps hatte immerhin schon Urlaubserfahrung mit Meerwasser gesammelt.

Warum wir uns regelmäßig die Zähne putzen sollten, zeigte der „Essig-Ei-Versuch". Bei einem mit Zahnpasta eingeriebenen rohen Ei wird die Schale vom Essig kaum angegriffen. Aber ganz ohne Zahnpasta...oha...nach 24 Stunden ist die Schale verschwunden. Das Ei, nur noch von einem zarten Häutchen zusammengehalten, fühlt sich wie Gummi und ganz schwabbelig an, fanden die kleinen Forscher.

Nach jeder Station durften sich die Kinder einen Stempel auf ihre Laufkarte machen und bekamen als Belohnung ein Überraschungsei.


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