[update 16.05.2020] Überblick über die Änderungen der Ausbildungs- und Prüfungsordnung

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, das Schulministerium hat mit der Verordnung zur befristeten Änderung von Ausbildungs- und Prüfungsordnungen vom 01. Mai 2020 auf die besondere „Corona-Lage“ in den Schulen reagiert.


Seitdem erscheinen fortlaufend Konkretisierungen und Ergänzungen zu den sensiblen Themen Leistungsbeurteilung, Versetzungen, Nachprüfungen, Abschlüsse u. Ä.
Die folgende Zusammenfassung soll euch und Ihnen einen aktuellen Überblick über das Wichtigste für die jeweilige Jahrgangsstufe in aller Kürze geben.

Liebe Eltern,
nutzen Sie den telefonischen Elternsprechtag, um mit den Lehrerinnen und Lehrern über die Leistung Ihres Kindes ins Gespräch zu kommen.
Bei Fragen, die sich in dem Rahmen nicht klären lassen, wenden Sie sich gerne an die Stufenkoordinatoren und/oder die Schulleitung.

 

Jahrgangsstufe 5:
Die Schülerinnen und Schüler gehen – wie in jedem Jahr – ohne Versetzungsentscheid in die Jahrgangsstufe 6, das zweite Jahr der Erprobungsstufe, über.
Die Eltern können einen Antrag auf „freiwillige“ Wiederholung der Klasse 5 stellen.

In jedem schriftlichen Fach (Deutsch, Mathematik, Englisch) ist eine Klassenarbeit im zweiten Halbjahr geschrieben worden. Im Rahmen der Vorgaben des Schulministeriums hat unsere Schule festgelegt, dass dies in diesem ganz besonderen Halbjahr ausreicht.
Die Zeugnisnote am Ende des Schuljahrs beruht auf der Gesamtentwicklung des ganzen Schuljahrs. Das bedeutet, dass neben dem Ergebnis der Klassenarbeit und der sonstigen Mitarbeit im Präsenzunterricht auch positive Leistungen aus dem Distanzunterricht in die Leistungsbewertung einfließen und auch die Note vom Halbjahreszeugnis berücksichtigt wird.
In den Fächern Sport und Religion/Philosophie werden sich die Zeugnisnoten nur auf den Zeitraum bis zum 19. Mai beziehen, da die Fächer anschließend nicht mehr unterrichtet werden können.

Jahrgangsstufe 6:
Am Ende der Jahrgangsstufe 6 gehen die Schülerinnen und Schüler in diesem Jahr ohne eine Versetzungsentscheidung in die Jahrgangsstufe 7 über, auch wenn die Leistungsanforderungen der Klasse 6 nicht erfüllt sind. Die Klassenkonferenz kann allerdings eine begründete Empfehlung für einen Wechsel zu einer anderen Schule aussprechen und berät die Eltern ggf. ausführlich darüber. Die Eltern können einen Antrag auf „freiwillige“ Wiederholung der Klasse 6 bzw. auf den empfohlenen Wechsel zu einer anderen Schulform stellen.

In jedem schriftlichen Fach (Deutsch, Mathematik, Englisch) ist eine Klassenarbeit im zweiten Halbjahr geschrieben worden. Im Rahmen der Vorgaben des Schulministeriums hat unsere Schule festgelegt, dass dies in diesem ganz besonderen Halbjahr ausreicht.
Die Zeugnisnote am Ende des Schuljahrs beruht auf der Gesamtentwicklung des ganzen Schuljahrs. Das bedeutet, dass neben dem Ergebnis der Klassenarbeit und der sonstigen Mitarbeit im Präsenzunterricht auch positive Leistungen aus dem Distanzunterricht in die Leistungsbewertung einfließen und auch die Note vom Halbjahreszeugnis berücksichtigt wird.
In den Fächern Sport und Religion/Philosophie werden sich die Zeugnisnoten nur auf den Zeitraum bis zum 19. Mai beziehen, da die Fächer anschließend nicht mehr unterrichtet werden können.

Jahrgangsstufe 7:
Die Schülerinnen und Schüler gehen ohne Versetzungsentscheid in die Jahrgangsstufe 8 über, auch wenn die Leistungsanforderungen der Klasse 7 nicht erfüllt sind. Die Eltern können einen Antrag auf „freiwillige“ Wiederholung der Klasse 7 stellen.

In jedem schriftlichen Fach (Deutsch, Mathematik, Englisch, Latein/Französisch) ist eine Klassenarbeit im zweiten Halbjahr geschrieben worden. Im Rahmen der Vorgaben des Schulministeriums hat unsere Schule festgelegt, dass dies in diesem ganz besonderen Halbjahr ausreicht.
Die Zeugnisnote am Ende des Schuljahrs beruht auf der Gesamtentwicklung des ganzen Schuljahrs. Das bedeutet, dass neben dem Ergebnis der Klassenarbeit und der sonstigen Mitarbeit im Präsenzunterricht auch positive Leistungen aus dem Distanzunterricht in die Leistungsbewertung einfließen und auch die Note vom Halbjahreszeugnis berücksichtigt wird.
In den Fächern Sport und Religion/Philosophie werden sich die Zeugnisnoten nur auf den Zeitraum bis zum 19. Mai beziehen, da die Fächer gemäß der Vorgabe, nur noch Klassenunterricht anzubieten, nicht mehr unterrichtet werden können.

Jahrgangsstufe 8:
Die Schülerinnen und Schüler gehen ohne Versetzungsentscheid in die Jahrgangsstufe 9 über, auch wenn die Leistungsanforderungen der Klasse 8 nicht erfüllt sind. Die Eltern können einen Antrag auf „freiwillige“ Wiederholung der Klasse 8 stellen.

Aufgrund der Lernstandserhebungen kurz vor den Schulschließungen sind noch nicht in allen schriftlichen Fächern Klassenarbeiten geschrieben worden. Unsere Schule hat im Rahmen der Vorgaben des Schulministeriums jedoch festgelegt, dass eine Klassenarbeit in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch und Latein/Französisch geschrieben werden soll. Die Fachlehrerinnen und Fachlehrer werden rechtzeitig über Termine und Themen der noch ausstehenden Arbeiten informieren. Sie werden in den jeweiligen Teilgruppen A und B geschrieben.
Die Zeugnisnote am Ende des Schuljahrs beruht auf der Gesamtentwicklung des ganzen Schuljahrs. Das bedeutet, dass neben dem Ergebnis der Klassenarbeit und der sonstigen Mitarbeit im Präsenzunterricht auch positive Leistungen aus dem Distanzunterricht in die Leistungsbewertung einfließen und auch die Note vom Halbjahreszeugnis berücksichtigt wird.
In den Fächern Sport und Religion/Philosophie sowie den WPII-Fächern (Erdkunde/Geschichte, Mathematik/Informatik, Physik/Informatik) werden sich die Zeugnisnoten nur auf den Zeitraum bis zum 19. Mai beziehen, da die Fächer gemäß der Vorgabe, nur noch Klassenunterricht anzubieten, anschließend nicht mehr unterrichtet werden können.

Jahrgangsstufe 9:
Anders als die Schülerinnen und Schüler der anderen Jahrgangsstufen gibt es am Ende der Jahrgangsstufe 9 eine Versetzungsentscheidung, weil mit der Versetzung die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe verknüpft ist.

In der Zeit vor den Schulschließungen sind im zweiten Halbjahr teilweise noch nicht in allen schriftlichen Fächern Klassenarbeiten geschrieben worden. Unsere Schule hat im Rahmen der Vorgaben des Schulministeriums jedoch festgelegt, dass eine Klassenarbeit in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch und Latein/Französisch geschrieben werden soll. Die Fachlehrerinnen und Fachlehrer werden rechtzeitig über Termine und Themen der noch ausstehenden Arbeiten informieren. Sie werden in den jeweiligen Teilgruppen A und B geschrieben.
Auf Wunsch der Schülerinnen und Schüler wird nach Möglichkeiten für zusätzliche schriftliche oder mündliche Leistungen mit dem Ziel der Notenverbesserung gesucht.

Die Zeugnisnote am Ende des Schuljahrs beruht auf der Gesamtentwicklung des ganzen Schuljahrs. Das bedeutet, dass neben dem Ergebnis der Klassenarbeit und der sonstigen Mitarbeit im Präsenzunterricht auch positive Leistungen aus dem Distanzunterricht in die Leistungsbewertung einfließen und auch die Note vom Halbjahreszeugnis berücksichtigt wird.
Bei Bedarf können mehrere Nachprüfungen abgelegt werden, um die Versetzung zu erlangen.
In den Fächern Sport und Religion/Philosophie sowie den WPII-Fächern (Erdkunde/Geschichte, Mathematik/Informatik, Physik/Informatik und Latein ab 8) werden sich die Zeugnisnoten nur auf den Zeitraum bis zum 19. Mai beziehen, da die Fächer gemäß der Vorgabe, nur noch Klassenunterricht anzubieten, anschließend nicht mehr unterrichtet werden können.

Jahrgangsstufe EF:
Die Schülerinnen und Schüler gehen grundsätzlich ohne Versetzungsentscheid in die Jahrgangsstufe der Q1 über, auch wenn die Leistungsanforderungen der Jahrgangsstufe EF nicht erfüllt sind.
Für den mittleren Schulabschluss müssen allerdings die „regulären“ Bedingungen erfüllt werden. Zum Erwerb des Abschlusses können mehrere Nachprüfungen stattfinden.
Im Einzelfall berät das Jahrgangsstufenteam.
Die zentralen Klausuren in der EF finden nicht statt. Die Schule hat im Rahmen der Vorgaben des Schulministeriums festgelegt, dass eine Klausur in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch und Latein/Französisch geschrieben werden soll. Diese wurden bereits absolviert.
Die Klausurtermine für die weiteren schriftlich angewählten Fächer wurden zentral festgelegt und bereits veröffentlicht. Hier kann es noch zu einzelnen Verschiebungen kommen.
Ob auf das Schreiben einzelner Klausuren möglicherweise verzichtet werden kann, können Frau Schüller und Frau Beule erläutern.
Die Zeugnisnote am Ende des Schuljahrs beruht auf der Gesamtentwicklung des ganzen Schuljahrs. Das bedeutet, dass neben dem Ergebnis der Klausur und der sonstigen Mitarbeit im Präsenzunterricht auch positive Leistungen aus dem Dis-tanzunterricht in die Leistungsbewertung einfließen und auch die Note vom Halbjahreszeugnis berücksichtigt wird.

 

Jahrgangsstufe Q1:
In jedem schriftlichen Fach wird eine Klausur geschrieben, auf das Nachschreiben kann im Einzelfall verzichtet werden (die Schule entscheidet!). Die Klausurtermine wurden zentral festgelegt und bereits veröffentlicht.
Die Bildung der Kursabschlussnote muss in diesem Halbjahr die beiden Beurteilungsbereiche (Klausuren und sonstige Mitarbeit) nicht gleichwertig berücksichtigen.

Wenn zur Feststellung des Leistungsstandes einer Schülerin/eines Schülers weitere Leistungsnachweise erforderlich sind, können die Fachlehrerinnen und -lehrer Prüfungen dazu anberaumen.
Auf Wunsch ist den Schülerinnen und Schülern im Rahmen der organisatorischen Möglichkeiten der Schule Gelegenheit zu zusätzlichen schriftlichen und mündlichen Leistungen mit dem Ziel der Notenverbesserung zu geben.
Im Falle von mehreren (Nach-)Prüfungen können bis zu drei mündliche Prüfungen an einem Tag stattfinden.
Der Zeitpunkt solcher Nachprüfungen steht noch nicht fest.

Die Wiederholung der Q1 kann auf Antrag grundsätzlich genehmigt werden und wird nicht auf die Höchstverweildauer in der Sekundarstufe II (vier Jahre) angerechnet.

Das Schulministerium arbeitet bereits jetzt dafür, dass im nächsten Jahr faire Abiturprüfungen stattfinden können. Sobald es hierzu verlässliche Informationen gibt, werden wir diese an euch und Sie weiterleiten.

 

Es grüßen Sie und euch herzlich

Claudia Bertels & Christoph Heimes

 


 

(16.05.2020) Stellungnahme zum digitalen Unterricht an unserer Schule

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, seit wir aufgrund der „Corona-Verordnungen“ deutschlandweit das Wort „Distanzunterricht“ kennengelernt haben, versucht jede Schule, diese neue Form des Unterrichtens so gut wie möglich anzubieten und zu praktizieren.

Wir haben am 16.03.2020, dem letzten regulären Unterrichtstag dieses Schuljahrs, in einer „Hau ruck-Aktion“ dafür gesorgt, dass alle unsere Schülerinnen und Schüler (und natürlich Lehrerinnen und Lehrer) noch einen Zugang zur Lernplattform lo-net2 erhalten haben.
Dies ist eine digitale Lernplattform, durch die uns eine sichere virtuelle Umgebung mit virtuellen Klassenräumen zur Verfügung steht. Hier können wir Aufgaben zuweisen, Mitteilungen einstellen und per E-Mail kommunizieren, sowohl Lehrerinnen und Lehrer als auch Schülerinnen und Schüler können Dateien hochladen und vieles mehr. Über schulinterne Schulungen versuchen wir denen, die sich noch nicht so gut auskennen, Sicherheit und Unterstützung zu geben.

 

Viele, aber nicht alle Lehrerinnen und Lehrer nutzen diese Plattform, darüber hinaus werden zurzeit auch andere Kommunikationswege und digitale Möglichkeiten genutzt. Die Mathematiklehrerinnen und -lehrer nutzen z. B. Bettermarks, Klassenlehrerteams haben teilweise typische Videokonferenztools ausprobiert, auch das Telefon und die klassische E-Mail sind Wege, mit denen wir versucht haben und weiterhin versuchen, den Kontakt zwischen Schule und Elternhaus nicht abreißen zu lassen.

Schülerinnen und Schüler, Eltern und auch viele Lehrkräfte verstehen unter digitalem Unterricht jedoch oft ausschließlich Videokonferenzen.
Das Schulministerium schließt Videotools zwar nicht grundsätzlich aus, weist aber doch an mehreren Stellen in seinen „FAQs“ auf Folgendes hin:

Synchrone Kommunikation, bei der die Gesprächspartner zur selben Zeit aktiv sind und unmittelbare Rückkopplung erfolgen kann, ist an hohe Anforderungen geknüpft: Findet etwa eine verbindliche Videokonferenz zu Beginn eines Schultages statt, so müssen Lehrende wie Lernende in ihrem privaten Umfeld einen ruhigen Raum aufzusuchen sowie ein internetfähiges Gerät mit der nötigen Bandbreite zur Verfügung haben. Diese Voraussetzungen sind nicht in allen Familien gegeben. Spätestens dann, wenn mehrere Kinder einer Familie gleichzeitig an Videokonferenzen teilnehmen sollen, kommt es zu Problemen.
Synchrone Arbeitsformen sollten daher lediglich als nicht verpflichtende Angebote gestaltet werden, kurze Zeiträume von maximal 30 Minuten beanspruchen und dem informellen Austausch und der Beziehungsarbeit dienen. Es empfiehlt sich, dafür Klassen und Kurse in kleinere Lerngruppen aufzuteilen oder sie als individuelle Sprechstunden zu konzipieren.“

An weiterer Stelle heißt es:
„Kurz: In Phasen des Distanzlernens sollte man – auch aus Gründen der Bildungsgerechtigkeit – auf einfache technische Lösungen setzen, die den Lernerfolg nicht einseitig an die Verfügbarkeit digitaler Technik knüpfen.“ (Hervorhebungen durch die Schulleitung)

Diese Bedenken und Hinweise des Ministeriums nehmen wir sehr ernst, weil wir die große und sicherlich berechtigte Sorge haben, nicht alle unserer Schülerinnen und Schüler mit Videotools zu erreichen und damit die Lücke, die sich zwischen den „Starken“ und den „Schwachen“ schon längst entwickelt hat, noch größer werden könnte.

Demgegenüber stehen aber die ebenfalls berechtigten Forderungen aus Teilen des Kollegiums und der Elternhäuser, sich Videotools gegenüber zu öffnen.
Mit Blick auf die Lücke zwischen „stark“ und „schwach“ ist es ja auch nicht gesagt, dass unsere schwächeren Schülerinnen und Schüler keinen Zugang zu Videotools haben, so dass diese ja sogar ein ausgezeichnetes Mittel sein könnten, diesen Teilen unserer Lerngruppen genau die fachliche Unterstützung geben zu können, die sie benötigen.

 

Nach einem ausführlichen Gespräch mit einem Mitglied der Bezirksregierung Arnsberg und einem Medienberater möchte ich auf dieser Basis Folgendes mitteilen:

Aussicht auf ein landesweites Videotool:
Das bayerische Staatsministerium für Schule und Kultus schreibt Mitte dieser Woche: „Wir können ab sofort alle weiterführenden Schulen mit dem digitalen Kommunikationswerkzeug Microsoft Teams for Education unterstützen“ (s. Pressemitteilung vom 13.05.2020).
Unser Schulministerium kann noch keine ähnliche landesweite Lösung für die Schulen anbieten.
Microsoft Teams ist sehr leistungsfähig, aber datenschutzrechtlich bei uns im Land umstritten.
Das Land stellt zwar eine andere landesweite Möglichkeit mit Videotool in Aussicht, allerdings wird diese uns wohl nicht zeitnah helfen.

Empfohlenes Tool mit Hinweisen zur Einwilligungserklärung:
Das Videotool „Jitsi“ wird nicht nur von der Bezirksregierung empfohlen, sondern auch auf der Homepage der KMK als „hilfreiches Tool“ aufgeführt, wenn es dort heißt: „Jitsi für Webconferencing - Dieses Tool ist eine open source basierte Lösung für Videokonferenzen, um online und ohne Login mit Schülerinnen und Schüler per Audio und Video zu kommunizieren. Dabei werden keinerlei Daten gespeichert und verarbeitet“ (s. https://www.kmk.org/themen/bildung-in-der-digitalen-welt/lernen-von-zu-hause-digitale-lernangebote.html).

Wir möchten deshalb zukünftig gerne die Plattform Jitsi zur Kommunikation zwischen Schule und Elternhaus nutzen, um z. B. die Unterstützung von Teilgruppen von Klassen und Kursen, aber auch Vier- oder Sechs-Augen-Gespräche zwischen Lehrkraft und Eltern/Kind zu ermöglichen.
Lehrerinnen und Lehrer sind nicht verpflichtet, in den Phasen des Distanzunterrichts Videotools zu nutzen. Ich bitte ausdrücklich darum zu respektieren, dass dies nicht alle Kolleginnen und Kollegen anbieten werden – und das ist auch absolut in Ordnung, da es viele andere Kommunikationswege gibt.

Eine Einwilligungserklärung für Jitsi findet sich im Anhang. Diese wird ggf. über den E-Mail-Verteiler oder über lo-net2 in den Klassen und Kursen verteilt und auch wieder „eingesammelt“ werden.
Grundsätzlich gilt natürlich auch von der Seite der Schülerinnen und Schüler und ihrer Eltern aus: Die Einwilligung in die Teilnahme an Videokonferenzen ist freiwillig und kann jederzeit widerrufen werden. Es ist auch möglich, lediglich als Hörer (ohne aktivierte Kamera) teilzunehmen.

 

Diese Stellungnahme möchte ich damit schließen zusammenfassend festzuhalten:

Unsere Schule befindet sich – ebenso wie viele andere – auf dem Weg hin zu mehr Digitalisierung. Unser Schulträger unterstützt uns intensiv bei notwendigen Verbesserungen. Wir sind fest davon überzeugt, dass sich in den nächsten eineinhalb Jahren in unserer Schule viel verändern wird (flächendeckendes WLAN, interaktive Beamer, …).
Auch in der „Corona-Zeit“ läuft im so genannten Distanzunterricht viel an unserer Schule digital (s. Plattform lo-net2). Digitaler Unterricht ist bitte nicht mit Videokonferenzen gleichzusetzen. Dieser ist kein „Allheilmittel“ und kann den normalen, so genannten Präsenzunterricht nicht ersetzen, schon deshalb nicht, weil wir mit diesem nicht alle Elternhäuser erreichen.
Die Lehrerinnen und Lehrer werden aber dazu ermuntert, gerne das Videotool Jitsi auszuprobieren, wenn die notwendigen Einwilligungserklärungen vorliegen, um den Kontakt zwischen Schule und Elternhaus zu intensivieren oder auch zu verbessern.

 

Herzliche Grüße
Claudia Bertels

 


 

(12.05.2020) Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, 
wir freuen uns darauf, in den nächsten Tagen und Wochen die Jahrgänge schrittweise wieder in unsere Schule zu holen.

Die Grundsätze und Regeln, nach denen wir die Planungen vorgenommen haben:

  1. Die Gesundheit aller zu unserer Schulgemeinde gehörenden hat absolute Priorität. Deshalb werden nicht alle Kolleginnen und Kollegen im Präsenzunterricht eingesetzt, auch einige Schülerinnen und Schüler werden aufgrund von Vorerkrankungen (s. dazu die Information vom 07.05.2020) nicht in die Schule kommen, sondern weiter „per Distanzunterricht“ mit den Unterrichtsinhalten versorgt.
  2. Um eine sichere Rückkehr zum Präsenzunterricht gewährleisten zu können, müssen viele Regeln und Hygienevorschriften eingehalten werden. Die bereits in den vorherigen Informationen vorgestellten Regeln werden regelmäßig weiterentwickelt und gegen Ende der Woche unter „Corona-Hausordnung am Gymnasium der Stadt Meschede“ und unter „Corona-Pausenordnung“ zu finden sein.
  3. Das Abitur mit den nun beginnenden Klausuren hat Vorrang. Deshalb gelten alle Planungen vorbehaltlich dessen, dass die Abiturprüfungen nicht gefährdet werden.

 

Nun folgen die Informationen zum schrittweisen Unterrichtsstart für die einzelnen Jahrgangsstufen:

Die Jahrgangsstufe Q1 wird seit dem 11.05.2020 gemäß Stundenplan unterrichtet, kleinere Kurse konnten wir teilweise in einem Raum unterbringen, die meisten Kurse wurden geteilt. Entscheidend für unsere Planungen war, dass alle Fächer berücksichtigt und dass die Schülerinnen und Schüler von „ihren“ Lehrkräften unterrichtet werden. Für die Lehrkräfte bedeutet das, dass sie häufig zwischen zwei Räumen hin- und herpendeln müssen. Dies erfordert von der Seite der Lehrkräfte hohen Einsatz und eine besondere Vorbereitung, von der Seite der Schülerinnen und Schüler erwarten wir die notwendige Disziplin und Geduld, falls es mal nicht ganz reibungslos funktioniert. Das Fach Sport wird aktuell ohne Praxisanteile in der Schule unterrichtet.
In Ergänzung zur Information vom 07.05.2020 sei darauf hingewiesen, dass die Schülerinnen und Schüler, die sich aufgrund von Vorerkrankungen vom Unterricht beurlauben lassen, trotzdem an den Klausuren teilnehmen müssen (unter besonderen hygienischen Bedingungen).

Die Jahrgangsstufe EF startet am Freitag, dem 15.05.2020, einen Tag später als letzte Woche angekündigt, mit dem Präsenzunterricht. Dadurch können wir uns am Donnerstag besser auf die Abiturprüfungen (s.o.) konzentrieren.
Ab diesem Tag wird dann auch für die Schülerinnen und Schüler dieser Stufe Unterricht laut Plan erfolgen, nur der Sportunterricht muss aus Infektionsschutzgründen entfallen. Ebenso wie in der Q1 werden sich die Lehrerinnen und Lehrer häufig zwischen zwei Räumen hin- und herbewegen müssen. Auch hier sind wir aber zuversichtlich, dass wir die damit verbundenen Schwierigkeiten meistern können.
Die Klausuren in den Fächern mit nur einer Klausur (z. B. EK, GE, BI, IF…) finden ab dem 29.05.2020 statt. Die Termine werden rechtzeitig über die Fachlehrerinnen und -lehrer und über einen Aushang in der Schule bekanntgegeben.
Hier gilt genau wie in der Q1: Beurlaubte Schülerinnen und Schüler haben die Pflicht zur Klausurteilnahme (s.o.)!

Am Montag, dem 18.05.2020, kommt zusätzlich zur Oberstufe die Jahrgangsstufe 9 „zur Hälfte“ in die Schule.
Die Klassen wurden von Herrn Flügge in zwei Teile (A und B) geteilt, die Zuteilung wird rechtzeitig über die Klassenlehrerteams mitgeteilt. Unterrichtet wird nach einem veränderten Stundenplan. Bis auf den Latein- und Französischunterricht erfolgt nur Unterricht im Klassenverband, Sportunterricht kann leider bis zum Sommer nicht stattfinden.
Die Stunden aus dem WP-II-Bereich (z. B. M/IF, EK/GE) und aus Religion/Philosophie (PP/kokoRU) werden – je nach zur Verfügung stehenden Lehrkräften – sinnvoll „umgewidmet“ in Klassenunterricht. Die Einzelheiten bitten wir den Stundenplänen, die über unsere Homepage und die Plattform lo-net2 veröffentlicht werden und zusätzlich am ersten Schultag ausgeteilt werden, zu entnehmen.
Unsere Lernstudios und FIT-Stunden fallen leider ersatzlos aus, da es laut Beschluss des Ministeriums nur Vormittagsunterricht bis 12:45 Uhr geben wird.
Bis auf wenige Ausnahmen kommen die „Klassenteile“ A und B tageweise abwechselnd in die Schule. Teil A startet am Montag, Teil B am Dienstag usw. Am nächsten Montag hat dann Teil B Unterricht, am Dienstag Teil A usw., so dass im Verlauf von zwei Wochen jeder Unterrichtstag von jedem Schüler/jeder Schülerin einmal stattfand. Für den jeweils folgenden Tag, den die Schülerinnen und Schüler zuhause sind, werden Aufgaben gestellt.
Einzelne Klassenarbeiten sollen noch geschrieben werden, so dass am Ende jeweils eine Klassenarbeit in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch und Latein/Französisch vorliegt. Die Fachlehrerinnen und -lehrer werden rechtzeitig über den Termin informieren.

Am Mittwoch, dem 20.05.2020 beginnt der Präsenzunterricht für jeweils die Hälfte der Klasse für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 8 (s.o. bei Jahrgangsstufe 9). Die Klassen der Jahrgangsstufen 7 und 8 wurden von Herrn Flügge geteilt (s.o.), die Klassen der Erprobungsstufe 5/6 werden nach von der Schulleitung vorgegebenen Kriterien von den Klassenlehrerteams in zwei Hälften geteilt. Die Zuteilung wird rechtzeitig vor dem Start mitgeteilt.
Für die Jahrgangsstufen 7 und 8 gelten die gleichen Bedingungen wie für die Jahrgangsstufe 9 (s.o., allerdings hat die Jahrgangsstufe 7 noch keinen WP-II-Unterricht, der umgewidmet würde, der Schwimmunterricht entfällt ersatzlos).
Auch hier soll in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch und Latein/Französisch am Schuljahresende jeweils eine Klassenarbeit geschrieben sein. Die Fachlehrerinnen und -lehrer werden rechtzeitig über den Termin informieren.

Die Jahrgangsstufen 5 und 6 haben ausschließlich Unterricht im Klassenverband. Der Unterricht in den SPRINT-, MINT- und SPORT-Profilen wird in der Jahrgangsstufe 5 wöchentlich als Soziales Lernen erteilt, in der Jahrgangsstufe 6 entfällt er, am Montagnachmittag liegend, leider ersatzlos. Unterricht in Religion oder Philosophie (ER/KR/PP) wird ebenso „umgewidmet“ wie der Sport- oder Schwimmunterricht. Hier bitten wir die Schülerpläne abzuwarten, die über die Homepage und lo-net2 veröffentlicht und am ersten Präsenztag verteilt werden.

Am Montag, dem 25.05.2020, und am Dienstag, dem 26.05.2020 um 12:45 Uhr bieten wir für alle, die Interesse haben, eine kleine Schulung im Bereich „lo-net2 und Co.“ an. Wer Probleme hat, Nachrichten und Mitteilungen zu finden, die Dateiablage zu organisieren oder Aufgaben und Ergebnisse hochzuladen, findet hier kompetente Hilfe und Unterstützung von Lehrkräften.
Wir bitten um eine Anmeldung über das Sekretariat (0291-99380) bis zum 20.05.2020.

Wir hoffen, mit diesen Informationen einen Überblick über die Wiederaufnahme des Unterrichts zu geben.
In der nächsten Veröffentlichung folgen Hinweise über die Änderungen der Ausbildungs- und Prüfungsordnungen mit den wichtigsten Informationen zu den Themen Leistungsbewertung und Versetzung.

Es grüßen herzlich

Claudia Bertels & Christoph Heimes

Bleiben Sie gesund!


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