Gruppe in Köln

...bei der diesjährigen Phil.Cologne 2017, Deutschlands größtem Festival für Philosophie, in Köln. Mit elf interessierten Schülerinnen und Schülern aus der Q1 und Q2 fuhren Herr Röhner, Herr Höttger und Frau Reimer zu der gemeinsam gewählten Veranstaltung „Die Grenzen der Gerechtigkeit“.

Im WDR-Funkhaus diskutierten am 8. Juni 2017 der Philosoph und Experte für Praktische Philosophie Stefan Gosepath und der Bestsellerautor Bernhard Schlink (u.a.: „Der Vorleser“) mit einer der Autorinnen des Philosophie-Magazins Svenja Flaßpöhler über Herausforderungen und Problemfelder des Gerechtigkeitsbegriffs und die abweichenden Haltungen Gosepaths und Schlinks z.B. zur internationalen solidarischen Pflicht zur Hilfe und die mögliche Utopie einer wirklich gerechten Welt.

Bei der gut besuchten Veranstaltung war der Tenor unter den Schülerinnen und Schülern abschließend unterschiedlich, so wurde u.a. angemerkt, dass zwar mit anschaulichen Beispielen, aber schließlich ohne eindeutige Handlungsoptionen, Konsequenzen oder Dimensionsfelder das inhaltliche Fazit daher anregend, wenngleich noch unvollendet ausfällt und (in guter philosophischer Tradition) zum Weiterdenken provoziert.

Dass dafür Raum bei der langen Zugfahrt blieb, musste die kleine Reisegruppe auch merken, als sie nachts am Hagener Bahnhof strandete und nur durch tätige Fahrbereitschaft u.a. von Referendaren aus den Untiefen des Ruhrgebiets schließlich doch noch wohlbehalten nach Hause gebracht wurde. Diese Grenzerfahrung werden in jeder Hinsicht wohl alle nicht so schnell vergessen.

Und so heißt es auch 2018 hoffentlich wieder: Auf zu neuen Grenzen, die nie ein Mescheder Philosoph zuvor gesehen hat!


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