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BÜRGERZENTRUM ALTE SYNAGOGE MESCHEDE E.V. |
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Der Bau der Mescheder Synagoge Zerstörung des Gotteshauses am 10. November 1938 Die ehemalige Synagoge während und nach dem 2. Weltkrieg Die Entstehung des "Bürgerzentrums Alte Synagoge" Eröffnung des "Bürgerzentrums Alte Synagoge in Meschede" Eröffnung des „Bürgerzentrums Alte Synagoge in Meschede" Die feierliche Eröffnung des Bürgerzentrums Alte Synagoge erfolgte am 9.5.1999 mit einem Festakt in der Stadthalle und der sich anschließenden Schlüsselübergabe im Bürgerzentrum Alte Synagoge selbst. Als Festredner sprach der damalige Ministerpräsident des Landes NRW a. D. und jetzige Bundespräsident Johannes Rau, der seine Rede dem Bürgerzentrum Alte Synagoge als Ort der Erinnerung und der Begegnung widmete: „Wenn wir heute eine Begegnungsstätte Alte Synagoge einweihen, dann dürfen wir das nicht vergessen: Wer ein Haus baut, der will bleiben. Die, die damals eine Synagoge gebaut haben, die wollten bleiben. Die wollten nicht ein Zelt haben, die waren nicht auf der Durchreise, die waren hier zu Hause." Rau betonte, es gehe darum, eine Begegnungsstätte zu schaffen, in der „evangelischer und katholischer und jüdischer Glaube", in der die „verschiedenen Weltanschauungen, auch die verschiedenen Sichtweisen des Lebens jenseits der Konfessionen in Menschen erkennbar und spürbar" würden. „Damit wir lernen, wie man unterschiedlich singen und lachen und musizieren und feiern und trauern und leben kann, dazu gibt es Begegnungsstätten. In dieser Zeit, in der so viele Menschen sich an der Individualisierung ihres Lebens freuen und die Isolierung ihres Lebens gar nicht mehr merken, in einer solchen Zeit ist es gut, Stätten zu haben, die der Begegnung gewidmet sind, die zum Begegnen anreizen." Als weitere Redner wünschten Bürgermeister Bruno Peus, der Landesrabbiner Dr. Henry G. Brandt und Vorstandsvorsitzender Pfarrer Wilfried Oertel dem Bürgerzentrum Alte Synagoge eine gute Zukunft.
Seit der Eröffnung im Jahr 1999 haben im Bürgerzentrum Alte Synagoge zahlreiche Konzerte, Ausstellungen, Vorträge und Lesungen stattgefunden, die der Zielsetzung von Erinnerung und Begegnung Rechnung tragen. Literatur: Jüdische Familien in Meschede. Hg. im Auftrag des Vereins Bürgerzentrum Alte Synagoge Meschede e. V. v. H. Kaiser-Löffler, O. Knepper-Babilon, W. Oertel, E. Richter, Meschede 1997, hier besonders: Dr. Erika Richter, Die jüdische Gemeinde Meschede und ihre Synagoge, S. 33 – 41. Wilfried Oertel, Die Alte Synagoge Meschede. Der fünfeckige Stern – ein jüdisches Symbol? In: Jahrbuch des Hochsauerlandkreises 1999 hg. vom Landrat des Hochsauerlandkreises, Brilon 1998, S. 109 – 112. |
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