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Vorherrschend
sind soziale, politische und psychologische Auseinandersetzungen
zwischen Bürgertum und Adel (Herrschafts- und Gesellschaftsordnung,
religiöse Freiheit, soziale Regeln, technische Verbesserungen, u.a.)
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Politisches
Engagement des Bürgertums
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zunehmende
Intoleranz gegenüber dem aufgeklärten Absolutismus, endgültiges
Ziel allerdings ist ein demokratischer Einheitsstaat
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Auflehnung
gegen Tradition und alte Normen
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Radikale
Durchsetzung der Ziele der Aufklärung
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Anstreben
von wirtschaftlicher Sicherheit
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Blütezeit
der Naturwissenschaften
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Bemühungen zum besseren Verständnis der
gegenständlichen Welt
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Kunst
und Literatur dienen der Verdeutlichung von Gefühlen und der
Hervorhebung des Individuellen
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Die
Natur als wesentliches Mittel um Gefühle auszudrücken
(Naturidealismus)
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Literatur
dient der Ergänzung des Logischen durch gefühlsbetontes Erleben,
welches das schöpferische Tun der Menschen fördern soll
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Zunehmend
konservative politische Haltung der Bürger (restauratives Denken)
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Angst vor dem Fortschritt und Veränderungen.
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Geringes
politisches Interesse des Bürgertums
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Politisches
Ziel ist die Wiederherstellung einer souveränen Herrschaft, um sich
von allen französischen Einflüssen, die durch die napoleonischen
Kriege entstanden sind, zu befreien.
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Hinwendung
zu nationaler Vergangenheit und Bildung eines Nationalstaates mit dem
Mittelalter als Vorbild.
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Anstreben
von wirtschaftlicher Sicherheit.
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Ablehnende
Haltung gegenüber Naturwissenschaften
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Versuche die Natur zu
verstehen stoßen auf Ablehnung.
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Kunst
und Literatur sind nicht länger Mittel zum besseren Weltverständnis,
sondern zum intensiveren Erleben der Umwelt (Poetisierung oder
Romantisierung).
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„Indem
ich dem Gemeinen einen hohen Sinn, dem Gewöhnlichen ein
geheimnisvolles Aussehen, dem Bekannten die Würde des Unbekannten,
dem Endlichen einen unendlichen Schein gebe, so romantisiere ich
es" (Novalis)
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Die
romantische Philosophie (Idealismus) widmet sich vorrangig
Spekulationen über die Natur und des universellen Geistes.
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Johann Heinrich
Füssli, Der gefesselte Prometheus, 1770/71
aus:
Biermann, Heinrich/Schurf, Bernd (Hrsg.) Texte, Themen und Strukturen, o.O.,
o.J. (Cornelsen), S. 229
Das Bild zeigt
Prometheus, der von den Göttern an einem Felsen festgeschmiedet wurde.
Prometheus kämpfte für die Unabhängigkeit der Menschen und lehnte sich
gegen die Herrschaft der Götter auf, indem er Zeus das Feuer stahl. Er
steht für die Bürger im Sturm und Drang, die für eine Neuordnung der
Herrschaftsverhältnisse kämpften. |
Caspar David
Friedrich, Klosterruine Eldena
aus:
Biermann, Heinrich/Schurf, Bernd (Hrsg.) Texte, Themen und Strukturen, o.O.,
o.J. (Cornelsen), S. 253
Das Bild
verdeutlicht die Haltung der Romantik zur Vergangenheit bzw. zum
Mittelalter, das Vorbild der Romantiker ist. Er schien eine große,
mächtige und glorreiche Zeit für die Menschen gewesen zu sein. Die
Einbettung der Ruine in den Wald verdeutlicht die ursprüngliche und
schöne Natur der Vergangenheit. |