Epochenumbruch 18./19. Jahrhundert: Romantik

Projekt des Gymnasiums der Stadt Meschede

Stufe 12

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Motiv der Sehnsucht nach Selbstverwirklichung

  • in der Folge der Aufklärung, im Rationalismus, nahmen Vernunft und Rationalität zu; die Notwendigkeit, jedes Handeln mit vernünftigen Gründen rechtfertigen zu können, schadete dem Individuellen und damit der Selbstverwirklichung. Ebenso wurde die Religion bzw. der Glaube durch das Aufklärerische eingedämmt, bzw. stark eingeschränkt, „indem man alles Wunderbare und Geheimnisvolle sorgfältig von ihr abwusch." 
  • Der Romantiker versteht somit unter Selbstverwirklichung das Einbringen der individuellen Fähigkeiten unter Zuhilfenahme der Emotionen und des Glaubens; er ist nicht auf die Vernunft beschränkt, die für ihn alles einengt bzw. alles in einen Rahmen presst. Er fühlt sich frei und kann sich dadurch selbst verwirklichen.
  • die Aufklärung erlaubte nur einen distanzierten, rationalen, nicht zu stark emotional orientierten Zugang zur Vergangenheit. In der Romantik wird die Vergangenheit, insbesondere die Religion als Vorbild gesehen. Emotionen und Glaube verhelfen dem Menschen auch zu einer friedlicheren Gesinnung.
  • die Einhaltung der christlichen Lebensgrundsätze dient der Selbstverwirklichung (tiefe Humanität, Gehorsam und Treue,...).

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© Stufe 12 LK´s Biologie (Herr Hartfiel/Frau Ranft), Deutsch (Frau Ammermann), Englisch (Herr Sommer), Geschichte (Frau Dr. Hoffmann), Schuljahr 2000/2001;  Erstellung der Webseiten: Dorothee Ammermann