Epochenumbruch 18./19. Jahrhundert: Romantik

Projekt des Gymnasiums der Stadt Meschede

Stufe 12

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Sehnsucht und Natur

  • nach vergangenen Zeiten, v. a. Mittelalter ( Verherrlichung )
  • nach anderen Welten („Entgrenzung"), Traum- und Rauschwelt, Wunderglaube, Übersinnlichem
  • nach Natur
  • nach fremden Ländern und Kulturen, Ferne
  • nach Kindheit
  • nach Tod, Jenseits, Gott
  • Vereinigung von Natur und Geist
  • Sehnsucht hat kein benennbares Motiv, wie z. B. Liebe, Freude oder Leid
  • für den Menschen ist die Natur weit und fern und bedeutet für sie vor allem Freiheit; deshalb versucht sich der Mensch ebenso weit, fern und frei zu fühlen und bezieht seinen Geist daher völlig auf die Natur
  • der Mensch möchte überall sein und die Natur in ihrer Schönheit und Einzigartigkeit kennen lernen und erleben
  • der Mensch lernt die Natur ganz neu kennen und bewundert sie in ihrer Einzigartigkeit
  • bezieht so auch das Unbewusste und Unheimliche mit ein, d. h. auch die Überwindung alltäglicher Begrenzungen
  • Hochschätzung der inneren Natur des Menschen ( Träume, Unbewusstes, Triebe ); nicht selten stehen Müßiggang, Schwärmerei, überspitzte Gefühle, Wahnsinn und Krankheit im Mittelpunkt
  • Träume, Unterbewusstsein und Wünsche des Menschen spiegeln sich in seiner Sehnsucht wider

Textbeispiel:

Clemens Brentano „Ich wollt ein Sträußlein binden"

 

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© Stufe 12 LK´s Biologie (Herr Hartfiel/Frau Ranft), Deutsch (Frau Ammermann), Englisch (Herr Sommer), Geschichte (Frau Dr. Hoffmann), Schuljahr 2000/2001;  Erstellung der Webseiten: Dorothee Ammermann