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Sehnsucht und Natur
- nach vergangenen Zeiten, v. a.
Mittelalter ( Verherrlichung )
- nach anderen Welten („Entgrenzung"),
Traum- und Rauschwelt, Wunderglaube, Übersinnlichem
- nach Natur
- nach fremden Ländern und Kulturen,
Ferne
- nach Kindheit
- nach Tod, Jenseits, Gott
- Vereinigung von Natur und Geist
- Sehnsucht hat kein benennbares
Motiv, wie z. B. Liebe, Freude oder Leid
- für den Menschen ist die Natur
weit und fern und bedeutet für sie vor allem Freiheit; deshalb versucht
sich der Mensch ebenso weit, fern und frei zu fühlen und bezieht seinen
Geist daher völlig auf die Natur
- der Mensch möchte überall sein
und die Natur in ihrer Schönheit und Einzigartigkeit kennen lernen und
erleben
- der Mensch lernt die Natur ganz neu
kennen und bewundert sie in ihrer Einzigartigkeit
- bezieht so auch das Unbewusste und
Unheimliche mit ein, d. h.
auch die Überwindung alltäglicher Begrenzungen
- Hochschätzung der inneren Natur
des Menschen ( Träume, Unbewusstes, Triebe ); nicht selten stehen
Müßiggang, Schwärmerei, überspitzte Gefühle, Wahnsinn und Krankheit im
Mittelpunkt
- Träume, Unterbewusstsein und
Wünsche des Menschen spiegeln sich in seiner Sehnsucht wider
Textbeispiel:
Clemens
Brentano „Ich wollt ein Sträußlein binden"
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