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aus: Mann, Golo,
Propyläen Weltgeschichte, Bd. 8: Das neunzehnte Jahrhundert, Frankfurt/M.
1986, S. 393 |
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| Beim "Massaker
von Peterloo" ritten englische Husaren bewaffnet gegen ca. 60 000
Demonstranten, die eine Parlamentsreform forderten. 12 Menschen starben.
Die Bezeichnung "Peterloo" wurde in Anlehnung an die für
Großbritannien und seine Verbündeten siegreiche Schlacht gegen Napoleon
bei Waterloo gewählt. |
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Zug
der Chartisten nach dem Kennington-Anger in London
Zeitgenössische
Zeichnung, 1848
aus:
Alter, Peter u.a., Grundriss der Geschichte, Bd. 2: Neuzeit seit 1789,
Stuttgart 2000 (Klett), S. 101 |
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Die
Chartisten legten 1838 ihre Forderungen in Anlehnung an die Magna Charta
nieder. Forderungen waren:
"Chartisten"
waren englische Arbeiter, die mit der Mittelstandsbevorzugung unzufrieden
waren. Sie forderten, dass alle Gesellschaftsschichten in den Besitz
gleicher politischer und gesellschaftlicher Rechte kommen sollten.
Es
bildeten sich zwei Flügel der Chartisten:
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Der
eine forderte eine Änderung der politischen, sozialen und
ökonomischen Verhältnisse auf friedlichem Weg durch Demonstrationen
und Petitionen,
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der
andere wollte durch Gewalt u.a. Fabriken zerstören, um
vorindustrielle Arbeits- und Lebensverhältnisse wieder herzustellen.
Das
Unterhaus leistete zwar Widerstand, setzte anschließend aber Teilreformen
durch:
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Abschaffung
der Kinderarbeit
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Armengesetze
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Beseitigung
des Koalitionsverbotes
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Durchsetzung
des Freihandels durch korn laws
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