Epochenumbruch 18./19. Jahrhundert: Romantik

Projekt des Gymnasiums der Stadt Meschede

Stufe 12

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Heinrich von Kleist (1777–1811)

  • Heinrich von Kleist wird am 18. Oktober1777in Frankfurt/Oder als Sohn einer altpommerischen Offiziersfamilie geboren.
  • 1811 nimmt sich K. am 21. November am Wannsee in Berlin das Leben

aus: http://gutenberg.aol.de

Heinrich von Kleist gilt heute als einer der herausragenden Autoren seiner Zeit, in der er jedoch weitgehend unverstanden blieb. Beim Publikum und manchem Schriftstellerkollegen löst er durch persönliche und literarisch-ästhetische Unangepasstheit sowie durch seinen notorischen "Eigensinn" (Achim von Arnim) Befremden aus. Förderung erfährt Kleist nur punktuell, Vertrauen in seine literarischen Fähigkeiten beweisen der aufklärerische Dichter Christoph Martin Wieland und der Staatstheoretiker Adam Müller, der Kleists erste Werke zum Druck bringt und mit Kleist zusammen eine Zeitschrift herausgibt. Erst die lebhafte Rezeption in der Moderne würdigt die Eigenart von Kleists Werk.

Kleist formuliert in seinen Dramen, Erzählungen und Aufsätzen  eigene Grunderfahrungen und Spannungen, die freilich stets auch die seiner und späterer Zeiten sind: Wer oder was ist das "Ich", wie steht es um die Erkenntnisfähigkeit des Menschen, welche Rolle spielen dabei Sprache und Kommunikation. Kleists innerem Suchen entspricht ein unstetes, wechselhaftes Leben, das von immer neuen Plänen geprägt ist und am Ende wohl auch an den zu hohen Erwartungen und strengen Maßstäben scheitert, die Kleist gegenüber sich und anderen hat.

Einige Werke:

Das Käthchen von Heilbronn, 1810

Katechismus der Deutschen

Franzosen-Billigkeit

Über das Marionettentheater, 1810

Amphitryon

Prinz Friedrich von Homburg, 1821

Der zerbrochene Krug, 1808

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© Stufe 12 LK´s Biologie (Herr Hartfiel/Frau Ranft), Deutsch (Frau Ammermann), Englisch (Herr Sommer), Geschichte (Frau Dr. Hoffmann), Schuljahr 2000/2001;  Erstellung der Webseiten: Dorothee Ammermann