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Epochenumbruch 18./19. Jahrhundert: Romantik Projekt des Gymnasiums der Stadt Meschede Stufe 12 Home Vorbemerkung Biologie Deutsch Englisch Geschichte Auswertung |
Heinrich von Kleist gilt heute als einer der herausragenden Autoren seiner Zeit, in der er jedoch weitgehend unverstanden blieb. Beim Publikum und manchem Schriftstellerkollegen löst er durch persönliche und literarisch-ästhetische Unangepasstheit sowie durch seinen notorischen "Eigensinn" (Achim von Arnim) Befremden aus. Förderung erfährt Kleist nur punktuell, Vertrauen in seine literarischen Fähigkeiten beweisen der aufklärerische Dichter Christoph Martin Wieland und der Staatstheoretiker Adam Müller, der Kleists erste Werke zum Druck bringt und mit Kleist zusammen eine Zeitschrift herausgibt. Erst die lebhafte Rezeption in der Moderne würdigt die Eigenart von Kleists Werk. Kleist formuliert in seinen Dramen, Erzählungen und Aufsätzen eigene Grunderfahrungen und Spannungen, die freilich stets auch die seiner und späterer Zeiten sind: Wer oder was ist das "Ich", wie steht es um die Erkenntnisfähigkeit des Menschen, welche Rolle spielen dabei Sprache und Kommunikation. Kleists innerem Suchen entspricht ein unstetes, wechselhaftes Leben, das von immer neuen Plänen geprägt ist und am Ende wohl auch an den zu hohen Erwartungen und strengen Maßstäben scheitert, die Kleist gegenüber sich und anderen hat. Einige Werke: Das Käthchen von Heilbronn, 1810 Katechismus der Deutschen Franzosen-Billigkeit Über das Marionettentheater, 1810 Amphitryon Prinz Friedrich von Homburg, 1821 Der zerbrochene Krug, 1808 |
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© Stufe 12 LK´s Biologie (Herr Hartfiel/Frau Ranft), Deutsch (Frau Ammermann), Englisch (Herr Sommer), Geschichte (Frau Dr. Hoffmann), Schuljahr 2000/2001; Erstellung der Webseiten: Dorothee Ammermann |