Epochenumbruch 18./19. Jahrhundert: Romantik

Projekt des Gymnasiums der Stadt Meschede

Stufe 12

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Motiv der Sehnsucht nach der Ferne

Bild: Caspar David Friedrich, Frau am Fenster (1822)

aus: Biermann, Heinrich/Schurf, Bernd (Hrsg.) Texte, Themen und Strukturen, o.O., o.J. (Cornelsen), S. 247

Die Ferne weckt die Sehnsucht nach dem Unbekannten, Neuen, nicht Fassbaren bzw. Erreichbaren für den Menschen. Innerhalb seines Raumes ist er eingeengt. Die Ferne weckt die Sehnsucht nach grenzenloser Freiheit, die dem Menschen aus seiner Einsamkeit und dem Alltagstrott entfliehen lässt.

Die Ferne weckt das Verlangen nach neuen Erkenntnissen, nach dem Erleben der Natur, nach Selbstverwirklichung. Der Mensch will in eine andere Welt eintauchen und andere Lebensweisen kennen lernen. 

Das Ziel ist jedoch für den Menschen nie erreichbar, dies verstärkt seine Sehnsucht. Es bleibt ein Traum.

 

Textbeispiele: Clemens Brentano, Sprich aus der Ferne (1800)

Joseph von Eichendorff, Sehnsucht (1834)

 

 

 

 

 

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© Stufe 12 LK´s Biologie (Herr Hartfiel/Frau Ranft), Deutsch (Frau Ammermann), Englisch (Herr Sommer), Geschichte (Frau Dr. Hoffmann), Schuljahr 2000/2001;  Erstellung der Webseiten: Dorothee Ammermann