Epochenumbruch 18./19. Jahrhundert: Romantik

Projekt des Gymnasiums der Stadt Meschede

Stufe 12

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Romantik und Emanzipation der Frau

Mit Beginn der Romantik hatten die Frauen zum ersten Mal die Gelegenheit, sich zu emanzipieren. Durch die neu eröffneten Leihbibliotheken waren ihnen Bücher und somit auch Bildung nicht länger verschlossen. Sie konnten sich nun aktiv am literarischen Geschehen beteiligen. Aber auch auf nicht literarischen Ebene eröffneten sich den Frauen viele neue Möglichkeiten: Sie durften ihren Gefühlen freier folgen als bisher, und die freie Wahl des Ehemannes - bisweilen auch eines Geliebten - war im Gegensatz zu den bisherigen Konvenienzheiraten eine neue Möglichkeit für die Frauen. Allgemein stieg ihr soziales Ansehen. Dazu trug auch bei, daß in den Gebieten, in denen in der Folge der Revolutionskriege der Code Napoleon eingeführt worden war, zivilrechtliche, vor allem vermögensrechtliche Entscheidungen der Frauen ermöglicht worden waren.

Anhängerinnen der Romantik (siehe Literatur) wagten sich später dann auch mit eigenen literarischen Produktionen an die Öffentlichkeit. Die ersten Schritte zur Emanzipation waren jetzt also aufgrund der romantischen Literatur getan.

Verfasser: Antje Düllmann, Daniel Köhne, Amrei Tschuschke, Dominik König

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