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Epochenumbruch 18./19. Jahrhundert: Romantik Projekt des Gymnasiums der Stadt Meschede Stufe 12 Home Vorbemerkung Biologie Deutsch Englisch Geschichte Auswertung |
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Grundlagen, thematische und organisatorische Vorüberlegungen zum Projekt, Copyright-Hinweise Das Unterrichtsprojekt „Epochenumbruch 18./19. Jahrhundert: Romantik" entstand aufgrund der Festsetzungen des Curriculums für die gymnasiale Oberstufe, zu deren Obligatorik gehört, „in der Qualifikationsphase ... ein Unterrichtsvorhaben als Projekt anzulegen" (RL Deutsch, S. 34). Weitere Vorschrift des Curriculums ist es, dass die Schüler „in der gymnasialen Oberstufe an einer übergreifenden Veranstaltung teilnehmen" sollen, - gemeint ist eine Veranstaltung des fächerverbindenden Unterrichts - (vgl. RL Deutsch, S. 45), als deren Form die „Projektveranstaltung" vorgeschrieben wird (ebda.). Fächerverbindenden Unterricht definiert das Curriculum als „themen- oder problembezogene Kooperation zweier oder mehrerer Fächer". Die Gremien unserer Schule haben nach Vorberatungen durch eine Arbeitsgruppe beschlossen, dass diese Vorschriften durch eine Projektwoche in der Jahrgangsstufe 12, an der alle Leistungskurse eines Blockes teilnehmen, eingelöst werden sollten. Zeitlich wurde die Projektarbeit auf vier Tage in der Woche nach den Osterferien gelegt, den einzigen Zeitraum, der aufgrund der vielen anderen Festsetzungen des Curriculums noch möglich erschien. Die erstmalige Durchführung des „Projekts in 12" (Arbeitstitel) wurde im Schuljahr 2000/2001 den Leistungskursen Biologie, Deutsch, Englisch und Geschichte übertragen. Die Lehrer dieser Kurse standen damit vor dem Problem, zu klären, welches Thema für alle beteiligten Fächer relevant sein konnte und wie die Organisation dieses Projektes gestaltet sein sollte. Bei der Themenauswahl stand im Vordergrund, dass versucht werden musste, die fächerverbindende Projektarbeit mit den anderen, sehr zahlreichen Vorschriften der Richtlinien in Einklang zu bringen. Das Thema sollte nach Vorstellung der Lehrer nicht nur „angetippt" werden, sondern die Schüler sollten es sich in einem weitgehend selbstorganisierten Arbeitsprozess der geistigen Auseinandersetzung selbst aneignen und möglichst umfassend erschließen. Hinsichtlich der Arbeitsweise stimmt die Zielsetzung des Projektes mit den Vorstellungen des Curriculums überein, nicht jedoch hinsichtlich der curricularen Vorstellungen, Allgemeinbildung auf der gymnasialen Oberstufe durch Inhalte zu erreichen, die noch nicht einmal exemplarisch genannt werden können bzw. angesichts des erforderlichen Grundwissens eher exotisch oder randständig anmuten und dem wissenschaftspropädeutischen Ziel der Oberstufe nicht gerecht werden, was angesichts der Verantwortung des Lehrers für seinen Unterricht so nicht getragen werden kann. Dennoch sollte das Thema eines der vorgeschriebenen Themen der jeweiligen Fachcurricula bzw. der schulinternen Lehrpläne abdecken, weil keiner der Lehrer eine Möglichkeit sah, eine Woche Unterricht zu entbehren und fächerverbindende Projektarbeit zusätzlich zu den vorgeschriebenen drei Unterrichtsvorhaben im Halbjahr durchzuführen. Mit im Vordergrund sollte auch die Gewinnung von Informations- und Medienkompetenz stehen. Die Diskussionen führten zu dem Projekttitel „Epochenumbruch 18./19. Jahrhundert: Romantik". Dabei soll nicht verschwiegen werden, dass den beteiligten Kollegen die Themenauswahl in Zusammenarbeit eines naturwissenschaftlichen Faches und dreier geisteswissenschaftlicher Fächer als problematisch erschien. Die einzelnen beteiligten Fächer verfolgten innerhalb des Rahmens des Gesamtkonzeptes unterschiedliche Ansätze. So war das Ziel des Faches Biologie, die Entwicklung biologischer Forschungen in der Epoche nachzuvollziehen, während es den Fächern Deutsch und Englisch darum ging, eine Gesamtsicht der Epoche zu erarbeiten mit dem Ziel, interessierende Aspekte besonders herauszuheben und einen Überblick über die aus fachlicher Sicht bedeutenden Persönlichkeiten der Zeit (einschließlich z.B. der Kenntnis davon, wie die Personen ausgesehen haben) sowie Einblick in ihre Werke zu erhalten . Es war von vornherein klar, dass letztlich die Arbeit eine Grundorientierung liefern sollte und keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben kann. Dennoch verlangt das Projekt, dass Teilaspekte des Ganzen ausgewählt und analysiert werden mussten, d.h. dass eine selbständige Auseinandersetzung mit Primär- und Sekundärtexten sowie mit theoretischen Texten stattfinden musste. Im Fach Geschichte wurde der Ansatz verfolgt, ausgehend von einer Zeitleiste die Ereignisse und die Ereigniszusammenhänge zu erarbeiten, die verschiedenen Dimensionen der Geschichte der Zeit zu erfassen und als Ergebnis der gedanklichen und geistigen Durchdringung Wesentliches anhand aussagekräftiger Bilder auszudrücken. Damit ging es gleichzeitig um die vertiefende Übung der Bild- und Karteninterpretation. Ziel aller beteiligten Fächer war, dass unsere Arbeit anderen Schülern als Anregung dienen möge, sich mit Bereichen, die wir dargestellt oder angeschnitten haben, näher zu beschäftigen. Weiter wurde beschlossen, dass das Produkt der Projektarbeit eine Webseite sein sollte. Jeder Kurs musste seine Ergebnisse auf Datenträgern und in einer Layoutskizze so zur Verfügung stellen, dass die Erstellung der Webseite nur noch ein technischer und Designvorgang war. Diesem Beschluss lagen durchaus praktische Gründe zugrunde: Jede andere Form der Präsentation des Produkts hätte erhebliche Projektzeit in Anspruch genommen - z.B. hätte eine Ausstellung in der Projektzeit gestaltet, aufgebaut, öffentlichkeitswirksam „vermarktet" und wieder abgebaut werden müssen, was dem Ziel widersprach, das ausgewählte Thema so gründlich zu bearbeiten, wie die Zeit es zuließ. Zudem hat die Webseite den Vorteil, dass die Projektergebnisse auch anderen Schülern dauerhaft zugänglich gemacht werden können, was ein wesentliches Ziel der Arbeit sein sollte. Ein weiterer Grund für diesen Beschluss war, dass drei der Kollegen auf diese Weise ihrer Verpflichtung im Rahmen der 40stündigen Intel-Fortbildung nachkommen konnten. Als Organisationsform des Projekt wurde das Vorgehen nach der Jigsaw-Puzzle-Methode (dazu als Überblick: Forum Schule, hrsg. vom Landesinstitut für Schule und Weiterbildung, 1/2001 und ausführlicher www.educeth.ethz.ch/didaktik/puzzle/index.html) http://www.educeth.ethzausgewählt: Während der ersten beiden Projekttage sollte jeder Kurs fachgebunden - wenn möglich intern auch nach der Jigsaw-Methode - arbeiten, damit sich am dritten Projekttag die gemischten Expertenrunden gegenseitig ihre Arbeitsergebnisse vorstellen und zu einem Gesamtbild zusammenfügen konnten. Der vierte Projekttag sollte dem Abgleich und der Integration der Ergebnisse aus diesen Expertenrunden in die fachspezifischen Ergebnisse sowie der Auswertung und Beurteilung der Projektarbeit dienen. Dieses Vorgehen lässt den Schülern Raum für individuelle Vorlieben und Diskussionen sowie eigenständiges Forschen und eigene Kreativität beim Entwerfen der Gruppenbeiträge und der Auswahl der auf den Webseiten vorzustellenden Materialien und Ergebnisse. Die Frage, welche Paragraphen des Urheberrechtsgesetzes für unsere Arbeit in Betracht kommen, kann nach der Auffassung der Schule, die nach gründlicher Prüfung und nach bestem Wissen und Gewissen zustande gekommen ist, folgendermaßen beantwortet werden: 1. Es handelt sich bei den vorliegenden Webseiten um eine selbständige wissenschaftspropädeutische Arbeit der Schüler. Insoweit käme der § 51 UrhRG in Betracht, der das Zitieren von fremden Werken textlicher, bildlicher und sonstiger Art zum Zwecke der geistigen Auseinandersetzung mit dem "was Dichter und Denker, Maler und Komponisten, Schriftsteller und Politiker vor ihm gesagt und geschaffen haben" (Fromm/Nordemann, Urheberrecht. Kommentar zum Urheberrechtsgesetz und zum Urheberrechtswahrnehmungsgesetz, 9. überarbeitete und erg. Aufl., Stuttgart, Berlin, Köln, 1998, S. 395), regelt. Insoweit müssen die Urheber dulden, dass sie in Form von Kleinzitaten, Großzitaten oder kleinen Großzitaten bzw. großen Kleinzitaten zitiert werden, wobei es indes erforderlich ist, die Zitate mit den Quellenangaben zu versehen. 2. Es könnte sich jedoch bei unserer Webseiten auch um eine Sammlung für den Schulgebrauch handeln, da unsere Webseiten von Schülern für Schüler verfasst werden sollten. In diesem Falle wäre nach § 46 UrhRG zu verfahren. Da sich die Schule nicht imstande sieht, diese Frage juristisch einwandfrei zu beantworten, obgleich zwei Juristen um ihre Meinung gebeten wurden, ist vorsichtshalber in allen Zweifelsfällen nach § 46 UrhRG verfahren worden. Auf unseren Seiten befinden sich Werke, die möglicherweise durch das Urheberrecht geschützt sind. Dies sind beispielsweise
Für viele der verwendeten Werke ist der Urheber unseres Wissens vor mehr als 70 Jahren verstorben. Im Zweifelsfall haben wir die mutmaßlichen Inhaber des Urheberrechts nach bestem Wissen und Gewissen ausfindig zu machen versucht und durch eingeschriebenen Brief davon benachrichtigt, dass wir beabsichtigen, ihr Werk zu verwenden und zu vervielfältigen. Wir haben unsere Seiten vierzehn Tage nach Aufgabe der eingeschriebenen Briefe (§ 46 Abs. 3 UrhRG) veröffentlicht. Sollten wir einen Urheber versehentlich nicht benachrichtigt haben, so bitten wir um Entschuldigung und entsprechenden Hinweis. Wir werden in einem solchen Fall das betreffende Werk unverzüglich entfernen, wenn dies verlangt wird, und versuchen, einen passenden Ersatz zu finden. Alle verwendeten Werke sind von uns zum Zwecke der geistigen Auseinandersetzung mit Werken der Epoche der Romantik benutzt, durch Hypertext-Verweise miteinander verbunden, in einer neuen Anordnung präsentiert und mit Informationen über ihre Herkunft versehen worden, soweit eine Quellenangabe verfügbar war. Wir danken allen Verlagen und sonstigen Urhebern, die keine Einwände gegen die Benutzung und Veröffentlichung ihrer Werke erhoben haben, sehr. |
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© Stufe 12 LK´s Biologie (Herr Hartfiel/Frau Ranft), Deutsch (Frau Ammermann), Englisch (Herr Sommer), Geschichte (Frau Dr. Hoffmann), Schuljahr 2000/2001; Erstellung der Webseiten: Dorothee Ammermann |