Epochenumbruch 18./19. Jahrhundert: Romantik

Projekt des Gymnasiums der Stadt Meschede

Stufe 12

Home   Vorbemerkung   Biologie  Deutsch  Englisch  Geschichte   Auswertung


Aufklärung (1720-1800) Romantik (1795-1840)
  • Vorherrschend sind soziale, politische und psychologische Auseinandersetzungen zwischen Bürgertum und Adel (Herrschafts- und Gesellschaftsordnung, religiöse Freiheit, soziale Regeln, technische Verbesserungen, u.a.)

  • Politisches Engagement des Bürgertums

  • Toleranz gegenüber dem aufgeklärten Absolutismus, endgültiges Ziel allerdings ist ein demokratischer Einheitsstaat.

  • Auflehnung gegen Tradition und alte Normen

  • Anstreben von wirtschaftlicher Sicherheit.

  • Blütezeit der Naturwissenschaften

  • Bemühungen zum besseren Verständnis der gegenständlichen Welt.

  • Literatur dient der Bildung, Information und der Förderung des öffentlichen Dialoges

  • Verlangt wird Objektivität, Begründbarkeit, Widerspruchsfreiheit und Logik.

  • Literatur als Mittel zur Förderung von Individualität und zur Aktivierung und Schulung des natürlichen menschlichen Verstandes.

  • Kunst und Literatur ist ein Mittel um politisches Bewusstsein zu schaffen.

 

 

 

 

  • Zunehmend konservative politische Haltung der Bürger (restauratives Denken)

  • Angst vor dem Fortschritt und Veränderungen.

  • Geringes politisches Interesse des Bürgertums

  • Politisches Ziel ist die Wiederherstellung einer souveränen Herrschaft, um sich von allen französischen Einflüssen, die durch die napoleonischen Kriege entstanden sind, zu befreien.

  • Hinwendung zu nationaler Vergangenheit und Bildung eines Nationalstaates mit dem Mittelalter als Vorbild.

  • Anstreben von wirtschaftlicher Sicherheit.

  • Ablehnende Haltung gegenüber Naturwissenschaften

  • Versuche die Natur zu verstehen stoßen auf Ablehnung

  • Kunst und Literatur sind nicht länger Mittel zum besseren Weltverständnis, sondern zum intensiveren Erleben der Umwelt (Poetisierung oder Romantisierung).

  • „Indem ich dem Gemeinen einen hohen Sinn, dem Gewöhnlichen ein geheimnisvolles Aussehen, dem Bekannten die Würde des Unbekannten, dem Endlichen einen unendlichen Schein gebe, so romantisiere ich es"(Novalis)

  • Die romantische Philosophie (Idealismus) widmet sich vorrangig Spekulationen über die Natur und des universellen Geistes.

Tendenz zum reinen Rationalismus (Objektivität)

Tendenz zum reinen Irrationalismus (Subjektivität)

Daniel Chodowiecki, Aufklärung

aus: Lindenhahn, Reinhard,Aufklärung. Arbeitsheft zur Literaturgeschichte, Berlin 1995 (Cornelsen), S. 7

Das Bild spiegelt die Erleuchtung, die durch die Aufklärung über die Welt kommen soll. Die aufgehende und strahlende Sonne kündet vom Beginn eines neuen Zeitalters des Verstandes und des Fortschritts.

Caspar David Friedrich, Klosterruine Eldena

aus: Biermann, Heinrich/Schurf, Bernd (Hrsg.) Texte, Themen und Strukturen, o.O., o.J. (Cornelsen), S. 253

Das Bild verdeutlicht die Haltung der Romantik zur Vergangenheit bzw. zum Mittelalter, das Vorbild der Romantiker ist. Er schien eine große, mächtige und glorreiche Zeit für die Menschen gewesen zu sein. Die Einbettung der Ruine in den Wald verdeutlicht die ursprüngliche und schöne Natur der Vergangenheit.

Zurück zu Epochenabgrenzung


© Stufe 12 LK´s Biologie (Herr Hartfiel/Frau Ranft), Deutsch (Frau Ammermann), Englisch (Herr Sommer), Geschichte (Frau Dr. Hoffmann), Schuljahr 2000/2001;  Erstellung der Webseiten: Dorothee Ammermann