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Epochenumbruch 18./19. Jahrhundert: Romantik Projekt des Gymnasiums der Stadt Meschede Stufe 12 Home Vorbemerkung Biologie Deutsch Englisch Geschichte Auswertung |
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Sein Hauptinteressengebiet war die Evolutionslehre. Als Verfechter der Darwinschen Evolutionstheorie wurde er durch seine Biogenetische Grundregel und die Natürliche Schöpfungsgeschichte berühmt, welche Theorien über die Entwicklung des Menschen beinhaltet. Diese Theorie besagt, dass jedes Tier während seiner Embryonalentwicklung die Stufen der stammensgeschichtlichen Entwicklung durchläuft. Jedoch wurde Haeckels Theorie bereits zu seiner Zeit kritisiert und auch er selbst sah einige Unkorrektheiten seines ursprünglichen Modells. So ist der Durchlauf der Stufen nicht ganz vollständig sondern immer nur teilweise und in Anlagen zu beobachten.
Es lassen sich zum Beispiel in Frühstadien der Entwicklung bei allen der in der Abbildung aufgeführten Embryonen Ansätze von Kiemen und Schwanzwirbelsäule erkennen, die sich jedoch im fortschreitenden Wachstum zurückbilden (z.B. Kiemen =>Hauptschlagader und Schwanzwirbelsäulenansatz => Steißbein). Bei Nichtrückbildung dieser Merkmale spricht man von Atavismen, welche deutliche Hinweise im Bezug auf Haeckels Theorie sind. Atavismen sind Rückschläge in der Entwicklung, also das Wiederauftreten evolutionär verschwundener Merkmale (z.B. Säuglinge mit Kiemen bzw. Schwanzwirbelsäule). "Natürliche Schöpfungsgeschichte"
In der Natürlichen Schöpfungsgeschichte beschreibt Haeckel die Entwicklung des Menschen in einer Kette mit 20 Gliedern vom ersten Protoplasmaklumpen über die verschiedenen Entwicklungsstufen der Tiere hin zum Menschen (siehe Abb.). Dabei stellte er die Theorie auf, dass zwischen dem Schritt vom Menschenaffen zum Menschen ein Bindeglied vorhanden gewesen sein müsse. Da er den Hauptunterschied dieser beiden Arten in der Sprache sah, nannte er dieses Bindeglied Pithecanthropus alalus (Stummer Affenmensch). Haeckel vermutete den Ursprung dieser Art auf dem heute verschwundenen Kontinent Lemurien, welcher zwischen Afrika und den Philippinen gelegen haben soll. Seine Theorie regte zu zahlreichen Forschungen und Zweifel an. Hierdurch veranlasst setzte Dubrois zu Grabungen auf Java an und fand einen Zahn und eine Schädelkalotte. Nachdem er ebenfalls einen Oberschenkelknochen fand, den er den anderen Funden zuordnete glaubte er, es mit einen aufrecht gehenden afrikanischen Menschenaffen zu tun zu haben. Er nannte diesen Anthropopithecus erectus. Jedoch stellte sich dieser bei weiterer Betrachtung als das von Haeckel gesuchte Bindeglied heraus, worauf er ihm den Namen Pithecanthropus erectus gab. Allerdings kamen zahlreiche Zweifel auf, wie z.B., dass der Pithecanthropus erectus wegen seines Bewegungsapparates eher zur Gattung des Homo gehöre oder dass die Knochen nicht zusammengehören und der Schädel von einem übergroßen Menschenaffen sei. Verfasser: Manuel Limberg, Andreas Krone, Tobias Schwanekamp, Matthias Baczyk, Tobias Hufnagel | |||||||||||
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© Stufe 12 LK´s Biologie (Herr Hartfiel/Frau Ranft), Deutsch (Frau Ammermann), Englisch (Herr Sommer), Geschichte (Frau Dr. Hoffmann), Schuljahr 2000/2001; Erstellung der Webseiten: Dorothee Ammermann |